ots Ad hoc-Service: Sartorius AG <DE0007165607> Sartorius übernimmt Denver Instrument Company Halbjahresergebnis im Plan/ Für Gesamtjahr 1999 erneut Rekordergebnis erwartet

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Die Sartorius North America, Inc., eine Tochtergesellschaft der Sartorius AG, Göttingen, übernimmt rückwirkend zum 01.02.1999 100 Prozent der Anteile an der Denver Instrument Company in Denver, Colorado, USA.

Denver Instrument ist ein führender Hersteller von Waagen, elektrochemischen und Feuchtemeßgeräten für Laboranwendungen. Insbesondere auf dem US-Markt ist die Marke Denver hervorragend positioniert; in Europa verfügt Denver Instrument über eine Tochtergesellschaft in Großbritannien.

Erhebliche Synergien erwartet der Sartorius-Konzern für die Sparte Wägetechnik von der Integration der Firma Denver Instrument in den Bereichen Forschung & Entwicklung, Produktion sowie im Vertrieb. Insbesondere auf dem US-Markt, dem größten Markt für Laborgeräte, will die Wägetechnik ihre Position durch diese Akquisition wesentlich stärken. Darüber hinaus wird Sartorius weltweit zusätzliche Produkte vertreiben, die bei Denver Instrument hergestellt werden, und dadurch sein Produktportfolio im Bereich der Labormeßgeräte erweitern.

Weiterhin kann der Standort Denver auch als technische Basis für die Markteinführung und Betreuung von Kontrollwaagen und Metalldetektoren der Marke Boekels in Nordamerika dienen, mit denen zusätzliche Märkte der dynamischen Wägetechnik bedient werden sollen.

Der Vorstand der Sartorius AG bestätigt mit dieser vierten Akquisition in Folge die konsequente und planmäßige Umsetzung der Wachstumsstrategie. Denver Instrument ermöglicht als fünfte Marke der Wägetechnik im Sartorius-Konzern eine weiter differenzierte Positionierung gegenüber dem Wettbewerb. Sie bildet dabei nicht nur ein wichtiges Element der Mehrmarkenstrategie, sondern auch eine ausgezeichnete Möglichkeit, zusätzliche Vertriebswege zu erschließen. Zudem erhält der Sartorius-Konzern mit der Produktionsstätte in Denver, Colorado, ein wichtiges zusätzliches Standbein auf dem amerikanischen Kontinent.

Der Vorstandsvorsitzende der Sartorius AG, Dr. Utz Claassen, sieht in der Akquisition von Denver Instrument einen wichtigen Schritt zum weiteren Ausbau der globalen Marktpositionierung des Sartorius-Konzerns: "Denver Instrument ist eine ideale Ergänzung unseres Markenportfolios. Durch diese Akquisition können wir sowohl mittels eines deutlich erhöhten Marktanteils in Nordamerika unseren Triadenmix verbessern als auch erhebliche Synergie-Effekte im technischen Bereich erzielen. Gleichzeitig erweitern wir unsere Produktpalette durch Labormeßgeräte, die international vertrieben werden können und damit zu einer weiter verbesserten Auslastung unserer weltweiten Vertriebsstruktur führen."

Das operative Ergebnis des Sartorius-Konzerns im I. Halbjahr 1999 liegt mit 11,5 Mio. DM im Plan. Das Ergebnis des I. Halbjahres wurde erwartungsgemäß durch die Anlaufkosten zum deutlichen Ausbau der Serviceorganisation in Nordamerika sowie durch erhöhte Aufwendungen im Bereich Forschung und Entwicklung der Separationstechnik belastet. Beide genannten Kostenpositionen stehen im Zusammenhang mit dem weiteren zukunftsgerichteten Ausbau des Konzerns. Das Halbjahresergebnis liegt dadurch zwar unter dem Vorjahreswert von 14,4 Mio. DM, zugleich aber über den Budgetannahmen. Insbesondere der Juni war ein überaus erfreulicher Monat und läßt einen sehr positiven Trend erkennen.

Das Ergebnis vor Steuern lag im ersten Halbjahr 1999 im Konzern bei 11,3 Mio. DM (Vorjahreszeitraum:14,3 Mio. DM) und damit ebenfalls leicht über den Erwartungen.

Der Umsatz des Konzerns stieg im I. Halbjahr 1999 um 14,5 Mio. DM auf 237,9 Mio. DM (Vorjahreszeitraum: 223,4 Mio. DM). Während die Marktentwicklung der Sparte Wägetechnik im I. Halbjahr 1999 noch nicht zufriedenstellend war, entwickelten sich die Umsätze der Sparte Separationstechnik weiterhin außerordentlich positiv.

Vor dem Hintergrund des Halbjahresergebnisses hält der Vorstand an den Gesamtjahreszielsetzungen fest. Dies bedeutet, daß für den Konzern für das Gesamtjahr 1999 eine weitere Ergebnisverbesserung und damit erneut ein Rekordergebnis erwartet wird.

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