Bilanz über 1 ½ Jahre Wiener Stadtaußenpolitik "NEU"

Wien, (OTS) Die "Wiener Stadtaußenpolitik" wurde vor 1 ½ Jahren - im Dezember 1997 - im Rahmen der Stadt Wien neu
organisiert und eine Bereichsdirektion für Auslandsbeziehungen geschaffen, die als Stabsstelle für die internationalen
Beziehungen der Stadt Wien fungiert und Koordinierungsfunktion für alle wesentlichen Auslandsbereiche wie Auslandskultur, Wiener Tourismusverband, Wiener Wirtschaftsförderungsfonds sowie
Auslands- Presse- und Informationsarbeit hat. Der Leiter der Magistratsdirektion - Internationale Beziehungen, Dr. Oskar Wawra, zog gegenüber der rk eine positive Bilanz über die letzten 1 ½ Jahre: "Die Aufwertung der Internationalen Beziehungen im Rahmen
der Stadt Wien hat sich voll bewährt. Durch neue Leitlinien wurden u. a. folgende Ziele definiert, die im Rahmen eines gemeinsamen Aktionsplanes auch bereits schrittweise umgesetzt werden:

o aktive Rolle Wiens im Rahmen der weiteren europäischen

Integration
o Vielfalt von Wiener EU-Förderprojekten
o Engagement in internationalen Städtenetzwerken
o Stärkung des Wirtschaftsstandortes Wien sowie von Wiener

Unternehmen und Produkten im Ausland
o Festigung der Positionen Wiens als Kultur- und

Tourismusmetropole
o Ausbau des Standorts Wien für internationale Organisationen und

Konferenzen****

Im Rahmen der internationalen Tätigkeit der Stadt Wien wurden dabei in den letzten 1 ½ Jahre vor allem folgende drei
Schwerpunkte verfolgt:

1. Aufbau eines Netzwerkes mit den osteuropäischen Nachbarstädten

o Abschluss von Städteabkommen mit Laibach, Bratislava, Brünn und

Budapest mit den Schwerpunkten Regionalentwicklung, grenzüberschreitende Verkehrslösungen sowie Stadt- und Umwelttechnologien.
o Gemeinsame EU-Programme wie z. B.

  • VITECC (Moderne Kommunikationsstrukturen) mit Bratislava, Brünn und Györ
  • Euromove (transnationale Regionalentwicklung) mit Brünn, Preßburg, Györ, Budapest, Prag
  • Ökoprofit (umwelttechnische betriebliche Beratung) mit Györ
  • Planning the Gateway (Regionalplanung) mit Györ, Bratislava, Brünn
  • Implan (Stadt-Umland) mit Berlin, Prag, Krakau, Budapest, Sofia o Vorbereitung auf den EU-Beitritt
  • durch Tagungen, Schulungen, Seminare mit Beamten der Städte Brünn, Prag und Budapest, sowie
  • Studienaufenthalte im Wien-Haus in Brüssel

2. Umfassendes Stadtmarketing für Wien im Ausland

o Durch Auslandspräsentationen der Stadt Wien mit den

geographischen Schwerpunkten Europa-Nordamerika-Asien.

Hier hat sich vor allem die Philosophie des "Wiener Kleeblattes", nämlich die Kombination "Politik" - "Wirtschaft" -"Tourismus" - "Kultur" sehr gut bewährt.

Vor allem durch die Tätigkeit des Sonderbeauftragten für Außenwirtschaftsfragen, Präsident Walter Nettig, und die gute Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer Wien konnten in den vergangenen Jahren zahlreiche internationale Unternehmen in Wien angesiedelt werden und so Wiener Arbeitsplätze erhalten und neu geschaffen werden, betonte Wawra.

3. Internationaler Standort Wien

Die Kontakte Wiens zu den internationalen Organisationen, insbesondere zur UNO in Wien, wurden intensiviert und gemeinsame Programme entwickelt.
Gemeinsam mit dem Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten und der UNO in Wien wurde ein "Vienna Civil Society Award" geschaffen, der mit jährlich US$ 100.000,- dotiert ist.
Im Rahmen der Europäischen Union sind die Ansiedlung der EU-Beobachtungsstelle gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit
wichtige Segmente für den internationalen Standort Wien. (Schluss) red

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