ots Ad hoc-Service: Rhein Biotech N.V. <NL0000230324> Rhein Biotech N. V., 1. Halbjahr 99: Starkes Wachstum in Kerngeschäftsfeldern

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Maastricht, 9. August 1999. Rhein Biotech, seit April am Neuen Markt notiert, ist auf Expansionskurs. Die konsequente Umsetzung der Unternehmensstrategie - die Schlüsseltechnologie für die hocheffiziente Produktion von rekombinanten Pharmazeutika zu vermarkten und Produkte auszulizenzieren - führte im 1. Halbjahr 1999 in den entsprechenden Geschäftsbereichen zu starkem Wachstum: Beim Technologie- Transfer verdoppelte sich der Umsatz von 150.000 auf 303.000 Euro. Die Einnahmen aus Lizenzgebühren legten im 1. Halbjahr 1999 sogar um 249 Prozent auf 272.000 Euro zu, und die Pro duktverkäufe von 276.000 auf 350.000 Euro. Gleichzeitig verringerten sich die Erlöse aus Auftragsforschung von 1,04 Millionen Euro auf 732.000 Euro.

Die strikte Ausrichtung auf Wachstum erfordert hohe Investitionen seitens des Unternehmens. So steigerte Rhein Biotech im 1. Halbjahr die Ausgaben besonders im Bereich F&E auf 1,28 Millionen Euro (1,06 Millionen im 1. Halbjahr '98) und beim Marketing und Vertrieb auf 92.000 Euro (32.000 Euro im 1. Halbjahr '98). Gleichzeitig konnte das Unternehmen dank seiner intensiven Forschungstätigkeit auch drei weitere Patente an melden. Insgesamt verzeichnete Rhein Biotech im 1. Halbjahr 1999 einen Umsatz von 1,66 Millionen Euro (+ 7 %). Da Rhein Biotech bei annähernd gleichem Umsatz stärker investierte als im Vorjahr, ergibt sich insgesamt ein negatives Nettoergebnis von 661.000 Euro (1998: - 472.000 Euro), allerdings 100.000 Euro über Plan.

Kooperationen und Beteiligungen

Zur Unternehmensstrategie gehören Kooperationen mit starken internationalen Partnern. In den ersten sechs Monaten 1999 setzte Rhein Biotech dies sehr erfolgreich um:

- Nach intensiven Verhandlungen im 1. Halbjahr ging das Unternehmen am 4. August eine langfristige Kooperation mit einem Tochterunternehmen der Rhone-Poulenc Gruppe (Instituto Merieux Argentina S.A.) ein. Die ebenfalls argentinische Rhein Biotech-Tochter Rhein Americana wird schrittweise in die Rhone-Poulenc Gruppe eingegliedert. Gleichzeitig erwirbt Instituto Merieux Argentina S.A. eine Lizenz zur Nutzung von Rhein Biotechs Expressionssystem. Neben Vorauszahlungen vereinbarten die Unternehmen langfristige Lizenzgebühren über Verkäufe von Kombinationsimpfstoffen. Mit Rhein Biotechs Schlüsseltechnologie produziert die Rhone-Poulenc- Tochter ein Hepatitis-B-Oberflächen-Antigen als Basis eines neuen Kombinationsimpfstoffes für die internationalen Märkte. Geschätztes Marktpotential: 200 Millionen Dosen pro Jahr.

- Außerdem vereinbarte Rhein Biotech eine Zusammenarbeit mit dem belgischen Biotechnologie-Unternehmen Innogenetics. Gemeinsam werden sie Produktionsprozesse für hochwertige Wirkstoffe entwickeln, z.B. für einen therapeutischen Hepatitis-C-Impfstoff. Innogenetics ist an der EASDAQ notiert und beschäftigt rund 550 Mitarbeiter.

- Darüber hinaus schloß das Unternehmen eine internationale Kooperation mit dem staatlichen RIVM (The National Institute of Health and the Environment, Niederlande) und dem größten indonesischen Impfstoff-Produzenten BioFarma. Ziel ist es, Rhein Biotechs Hepatitis-B-Wirkstoff einzubringen in eine neue Impfstoff-Kombination, die neben der DTP-Kombination gegen Diphterie, Tetanus und Pertussis (Keuchhusten) auch den Schutz vor Hepatitis-B umfaßt. Der Gesamtmarkt in Südostasien liegt bei 40 Millionen Impfdosen jährlich.

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