SP-Edler: Wiener Arbeiter fordern eheste Umsetzung der Aktion Fairness

SPÖ ist gefordert für Umsetzung neue Partner zu suchen

Wien (FSG). "Die Wiener Arbeiter haben genug davon, Spielball für politisch-polemische Auseinandersetzungen zu sein. Völlig unverständlich ist auch, dass sich ÖVP-Gewerkschafter jetzt polemisch zu Wort melden und versuchen, Stimmung zu machen; sie hätten sich besser früher innerhalb ihrer Partei für die notwendige Durchsetzung der Aktion Fairness einsetzen sollen", kritisierte SP-Nationalrat und Wiener FSG-Vorsitzender Josef Edler.++++

Wenn die ÖVP nur mehr Verhinderer des sozial gerechten Fortschrittes sei bzw. mit der ÖVP keine positiven Reformschritte mehr umsetzbar sind, müsse die SPÖ mit Bundeskanzler Klima auch bereit sein, alleine in Form einer Minderheitsregierung Reformen umzusetzen, sagte Edler weiter. "Politische Partnerschaften mit anderen Parteien sind zu suchen. Auch die FP muss gefordert werden, wie weit sie wirklich bereit ist, Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten", führt Edler aus.

Konkret fordert Edler seitens der FSG Wien:

O Aktion Fairness kämpferisch umsetzen
O Solidarität der Generationen - Generationenvertrag verfassungsmässig verankern
O Scharfes Vorgehen gegen fahrlässiges Zusperren von Betrieben (wie z.B. die geplante Schliessung von Waagner-Biro-Stadlau) aus Spekulationsgründen.

Edler abschliessend: "Die Wiener FSG wird Bundeskanzler Klima auch bei der Umsetzung der weiteren notwendigen Reformschritte für Österreich voll unterstützen. Die Wiener FSG erwartet sich jedoch auch klare Positionen für die Interessen der Arbeitnehmer in aktiver Partnerschaft mit der Wirtschaft."

FSG, 7. August 1999 Nr. 62

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