Blochberger: Ländlicher Raum muß Lebensnerv bleiben

Finanzierung für Regional- und Strukturpolitik sicherstellen

Niederösterreich, 7.8.99 (NÖI) "Der ländliche Raum muß Lebensnerv bleiben. Durch gezielte Maßnahmen wie Landentwicklung, Einsatz erneuerbarer Energien, Dorferneuerung oder biologische Wirtschaftsweise können regionale Strukturen und somit auch Arbeitsplätze sichergestellt werden", erklärte heute Landesrat Franz Blochberger. Diese gezielte Politik für den ländlichen Raum brauche aber auch die entsprechende Finanzierung, den ab dem Jahr 2000 zur Verfügung stehenden EU-Budgetmitteln müssen ausreichend nationale Budgetmittel zur Seite stehen.

In Niederösterreich werden, so Blochberger, derzeit 32 Landentwicklungsprojekte realisiert, die mit insgesamt 200
Millionen Schilling gefördert werden und Investitionen von 800 Millionen Schilling auslösen. Auch der Einsatz erneuerbarer Energieträger trage zur Sicherung von Arbeitsplätzen bei. So sind in Niederösterreich bereits 113 Biomasse-Fernheizwerke in Betrieb, die mehr als 6.000 Haushalte mit Fernwärme versorgen. Jährlich werden mehr als 70.000 Tonnen erneuerbare Energieträger wie Holz, Holzprodukte und Stroh verfeuert.

Weiters setzt die Dorferneuerung wichtige wirtschaftliche Impulse. Im vergangenen Jahr wurden in NÖ 268 Dorf- und Stadterneuerungsprojekte mit 57 Millionen Schilling gefördert. Diese Vorhaben hatten ein Investitionsvolumen von 364 Millionen Schilling. "All diese Maßnahmen kommen vor allem Klein- und Mittelbetrieben zugute und sichern Arbeitsplätze im ländlichen Raum. Damit steuern wir gegen die Abwanderung aus den Regionen und deren Verödung", betont Blochberger.
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