Keusch: Neues Tourismusleitbild bestätigt eingeforderte Schwerpunktsetzung der NÖ Sozialdemokraten

Gemeinsam statt einsam - Freizeit- und Kurzurlaubsangebot stärker ausbauen

St. Pölten, (SPI) - "Das in Grundzügen vorliegende "Leitbild NÖ 2003” über zukünftige Leitlinien und Schwerpunkte für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft in Niederösterreich bestätigt die jahrelange sozialdemokratische Forderung nach einem Umdenkprozeß in der NÖ-Tourismuspolitik. Niederösterreich entwickelt sich in seiner Gesamtheit zum Freizeit- und Kurzurlaubsland - vor allem für Tagesausflügler und Kurzurlaubsreisen. Der Glaube, in allen Bereichen die Spitzenposition einnehmen zu können, hat sich nicht bewährt. Bestenfalls ist es uns gelungen, in einigen Bereichen Mittelmaß zu erreichen. Dies kann nicht die NÖ Tourismusstrategie sein. Im
neuen Leitbild hat man dies klar erkannt: Konzentration auf einige wenige Entwicklungsschwerpunkte – lieber in einigen Bereichen Spitzenpositionen einnehmen und Abkehr von der Gießkanne. Niederösterreichs Stärken liegen aber auch in der gemeinsamen Vermarktung mit klassischen Tourismusdestinationen in erreichbarer Nähe - wie beispielsweise Wien, Prag oder Budapest”, umschreibt der Tourismussprecher der NÖ Sozialdemokraten, Labg. Eduard
Keusch, die wichtigsten Eckpunkte des neuen
Tourismusleitbildes.****

Wir müssen in der Tourismusförderung weg vom "Bauchladen” einer Gießkannenstreuung der Förderungen hin zu einer gezielten Unternehmensförderung und einer Infrastrukturförderung, mit der wir die bestehenden freizeit-touristischen Standorte attraktiver machen. Wir müssen mit den klassischen Urlaubsdestinationen eine enge Zusammenarbeit aufbauen und über Länder, ja Staatsgrenzen hinweg gemeinsame Angebote und Strukturen aufbauen. Die Einführung eines "Destinations-Managements”, von der SPÖ immer wieder eingefordert, wird im neuen Tourismusleitbild sogar dezidiert hervorgehoben. In gezielten Schwerpunktsetzungen – Städtetourismus, Donauraum, Wachau, Nationalparks, Weinregion,
usw. - liegen die Chancen der Zukunft. "Der klassische Niederösterreich-Tourist wird nicht 14 Tage bleiben – er soll aber zumindest einige Tage bleiben, in denen er zur Überzeugung kommt, daß es sich lohnt, wiederzukommen”, so Landtagsabgeordneter Eduard Keusch abschließend.
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