Jugendlicher Hilfsappell mit Todesfolge

Wien (OTS) - Mit tiefer Betroffenheit nimmt die Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien die Meldung des Todes der zwei
Jugendlichen aus Guinea entgegen. Ihr Mut und die Überzeugung, daß die westlichen und reichen Industrieländer über das Schicksal junger afrikanischer Menschen Bescheid wissen sollen, hat ihnen
das Leben gekostet.****

Das allein ist schon schlimm genug.
Weitaus schlimmer ist aus den Medien zu hören, daß die beiden mit der Möglichkeit gerechnet haben, dieses Überbringen ihres Aufschreies nicht zu überleben. Wie groß muß die Verzweiflung und die Ausweglosigkeit sein, daß zwei gesunde und junge Menschen so eine drastische Konsequenz in Kauf nehmen?
Nach Auskunft von Fachleuten fehlt es am afrikanischen Kontinent
an Bildung, Infrastruktur und oft an Frieden. Umstände, die eigentlich nicht zu akzeptieren sind, jedoch - ? Viele Entschuldigungen und Ausreden können angeführt werden. Doch der Preis, den die beiden Jugendlichen bezahlt haben ist hoch genug, daß wir endlich erkennen, daß es noch viel zu tun gibt und diese Umstände ein Hohn für jede Menschenwürde darstellt.
Die Kinder- und Jugendanwaltschaft hofft auf Solidarität und Unterstützung für diese jungen Menschen.
Zum Abschluß aus der Ferne ein herzlichstes Beileid an die Eltern der beiden Jugendlichen.

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