FSG: FCG-Vorwürfe gehen total ins Leere

Christgewerkschafter haben ÖGB-Linie stets mitbestimmt

Wien (FSG). Die heute in einer Tageszeitung erhobenen Vorwürfe des Vorsitzenden der Fraktion Christlicher Gewerkschafter (FCG) im ÖGB, die sozialdemokratischen Gewerkschafter blockierten "aus wahltaktischen Gründen” die "Aktion Fairness”, gehen ins Leere, weil sie nicht den Tatsachen entsprechen, stellt die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) im ÖGB fest. ++++

Die FSG trifft folgende Klarstellungen:

1/ Die Fraktion Christlicher Gewerkschafter hat zur Gleichstellung der ArbeiterInnen mit den Angestellten sämtliche Verhandlungslinien des ÖGB stets mitbestimmt und ihnen zugestimmt. Die "Aktion Fairness” ist eine Aktion des überparteilichen Gewerkschaftsbundes.
2/ Trotz monatelanger Verhandlungen der Sozialpartner konnte die Wirtschaft nicht von ihren Forderungen abgebracht werden, altes Unrecht an 1,2 Millionen ArbeiterInnen durch neues Unrecht für alle drei Millionen Beschäftigten zu ersetzen( Entfall von Feiertagen, Entgelt-Entzug für die ersten drei Krankenstandstage, massive Verschlechterungen beim Urlaubsrecht).
3/ Durch die Blockade seitens der Wirtschaftskammer hat der Präsident des überparteilichen ÖGB, Verzetnitsch, im Namen der 1,2 Millionen ArbeiterInnen die Initiative ergriffen und noch in der laufenden Legislaturperiode - dem Koalitionsvertrag entsprechend -einen Initiativantrag im Nationalrat zur Gleichstellung eingebracht. Diesem Antrag hat die ÖVP die Zustimmung verweigert.

Durch diese Fakten ergibt sich, dass die Ausssagen von FCG-Vorsitzenden Neugebauer ungerechtfertigt sind und nicht den Tatsachen entsprechen. (Bac-)

FSG, 6. August 1999 Nr. 61

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