Bestechend: "Ungebetene Gäste"

Broschüre der "umweltberatung" über natürlichen Insektenschutz

St.Pölten (NLK) - Zu der aktuell laufenden Diskussion um die Bekämpfung der heurigen Gelsenplage verweist "die umweltberatung" NÖ auf ihre Broschüre "Ungebetene Gäste", die über herkömmliche Insektenabwehrmittel aufklärt und eine Menge Tips für natürlichen Insektenschutz parat hat.

Demnach ist nicht alles, was für Insekten schlecht ist, auch gut für Menschen. Mit Hilfe von Insektenabwehrmitteln (Repellents) wird zwar der Körpergeruch so verändert, daß Gelsen die Lust auf’s Stechen verlieren, aber die Inhaltsstoffe in den Repellents wie Dimethylphtalat (DMP) oder Diethyl-m-Toluamid (DET) können die Haut reizen und zu Übelkeit, Schwindel und Kopfschmerzen führen. Der Wirkstoff DET wird über die Haut aufgenommen und teilweise im Fettgewebe abgelagert, der längere Gebrauch kann zu Nervenstörungen, Schlaflosigkeit und Krämpfen führen. Warnhinweise wie "Nicht für Kinder unter sechs Jahren verwenden" oder "Kontakt mit Augen, Schleimhäuten, empfindlichen oder erkrankten Hautstellen und Wunden vermeiden" weisen auf derartige Wirkstoffe hin.

Stattdessen empfiehlt "die umweltberatung" sanfte Abwehrmethoden wie ätherische Öle, die auf die Haut aufgetragen werden. Natürlichen Insektenschutz bieten auch alte Hausmittel wie Lavendelöl, Zitronell oder Sandelholzextrakt. Allerdings ist die Wirkungsdauer individuell unterschiedlich und reduziert sich durch Baden oder Schwitzen erheblich. Da auch ätherische Öle die Haut reizen können, ist die richtige Anwendung von großer Bedeutung.

Nähere Informationen zu den lästigen Sommergästen in der Broschüre "Ungebetene Gäste", die man um 60 Schilling bei der "umweltberatung" in St.Pölten unter der Telefonnummer 02742/71829 oder per e-mail unter umweltberatung.niederoesterreich @blackbox.at bestellen kann.

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