Cerwenka: Keine Veranlassung, über neue nö. Bezirksgrenzen nachzudenken

Sind Rivalitäten unter VP-Mandataren Anlaß, Bezirksgrenzen neu zu ziehen?

St. Pölten, (SPI) - "Wenn VP-Landtagsabgeordneter Friewald eine Notwendigkeit sieht, über die Sinnhaftigkeit von Bezirksgrenzen in Niederösterreich zu diskutieren, dann ist es nicht nur notwendig, Friewald in seiner Funktion als VP-Bezirksvorsitzender des
Bezirkes Tulln zu fragen, ob er auch die historisch gewachsenen Grenzen des Bezirks Tulln in Frage stellt, auch eine andere Frage drängt sich auf. Versucht die ÖVP-Niederösterreich Streitigkeiten und Animositäten ihrer eigenen Mandatare dadurch zu bereinigen, daß sie eine willkürliche Grenzziehung oder sogar eine Auflassung von Bezirken vom Zaun brechen wollen? Derzeit ist wohl eher letzteres wahrscheinlich, denn die Menschen unseres Bezirkes sind
an keiner Änderung interessiert”, kommentiert SP-Landtagsabgeordneter Helmut Cerwenka die plötzlich aufgetretene "Neuordnungswut” der ÖVP-Niederösterreich.****

Im Bezirk Tulln ist man beispielsweise mit den derzeit geltenden Grenzen absolut zufrieden. Eine Verunsicherung der Bevölkerung ist daher abzulehnen. Wenn der Bezirk Wien-Umgebung eine Änderung anstrebt, so sollten in diesem Zusammenhang wohl in erster Linie Vertreter dieses Bezirkes aktiv werden und sich in den Vordergrund drängen. "Nachbarschaftshilfe, wie diese Friewald praktiziert,
wird weder von seinen Kollegen, noch von den Menschen im Bezirk Wien-Umgebung goutiert und gewünscht. Sollten sich Teile dieses Bezirkes zu uns hingezogen fühlen, so sind wir sicher für Gespräche bereit”, so Cerwenka weiter. "Primär ist es nämlich unsere Aufgabe, uns um die Belange unserer Bevölkerung zu kümmern und sich nicht medial in andere Bezirke einzumischen. Wenn Kollege Friewald und Teile der ÖVP mit einer Neuordnung von Bezirksgrenzen vielleicht sogar die Zerschlagung von Tulln riskieren möchten,
dann dürfen sie mit dem massiven Widerstand der Sozialdemokraten rechnen”, so Labg. Cerwenka abschließend.
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