Wirtschaft kritisiert Verzögerung der Ausnahmeliste

Wien (PWK) - "Am 20. Juli hat Verkehrsminister Caspar Einem eine Erweiterung der Liste der Ausnahmen vom Verbot für Gefahrguttransporte an Freitagen angekündigt und als Zeitpunkt des Inkrafttretens der geänderten Verordnung den 6. August genannt", erklärt Roderich Regler, Leiter der Abteilung für Verkehrspolitik der Wirtschaftskammer Österreich. "Während seinerzeit das Gefahrgutbeförderungsverbot an Freitagen ab 8.00 Uhr in der Früh überfallsartig über den Rundfunk kundgemacht wurde, ist dem Verkehrsressort eine zeitgerechte Korrektur des ungerechtfertigten und unbegründeten Beförderungsverbotes offenbar wegen der Ferien auch innerhalb der angekündigten Frist von fast drei Wochen nicht möglich." Die Erleichterungen für die Belieferung von Tankstellen, von Straßenbaustellen, touristischen Einrichtungen und dergleichen sind daher auch heute noch nicht in Kraft. ****

"Die von Verkehrsminister Einem angekündigten Ausnahmen von dem für die Wirtschaft nicht zu verkraftenden generellen Gefahrgutbeförderungsverbot an Freitagen bereits ab 8.00 Uhr in der Früh während der Sommermonate auf allen wichtigen Autobahnen und Durchzugsstraßen wären jedenfalls ein erster Schritt in die richtige Richtung, um die Schäden für die Wirtschaft und den Wirtschaftsstandort Österreich zu verringern", unterstreicht Regler. Auch die Entsorgung von Abfall- oder Problemstoffen sowie die notwendigen Belieferungen von Kläranlagen müssen offenbar weiter warten.

"Wenn sich Verkehrsminister Einem schon nicht zur völligen Streichung des nicht gerechtfertigten Freitag-Beförderungsverbotes entschließen kann, sollte er wenigstens dafür Sorge tragen, dass die unbedingt erforderlichen Erleichterungen möglichst rasch in Kraft treten", fordert Regler abschließend.

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