VP-ULM: Sicherheitsdatenkartei endlich einführen

Wien (ÖVP-Klub) "Der tragische Tod einer Pensionistin in der Brigittenau, der drei Wochen lang unentdeckt blieb, bestätigt die Dringlichkeit der Forderung der Wiener ÖVP nach der Einführung einer Sicherheitsdatenkartei für ganz Wien", erklärte heute der Sicherheitssprecher der Wiener ÖVP, LAbg. Wolfgang ULM.***

Eine Sicherheitsdatenkartei auf freiwilliger Basis – so ULM – wäre auch ein wertvoller Beitrag für eine funktionierende Bürgergesellschaft. Die Idee geht auf einen Rechtsberatungsfall beim Bürgerservice der Wiener VP zurück und funktioniert folgendermaßen:
Personen, die für längere Zeit ihren Wohnsitz verlassen, können das auf freiwilliger Basis der nächsten Wachstube mitteilen. Registriert werden Dauer der Abwesenheit, Aufenthaltsort, Erreichbarkeit und die Angabe, wer im Besitz der Wohnungsschlüssel ist. "Dieses Service kann Haushalte vor Schaden bewahren und erspart unnötige Einsätze", ist ULM überzeugt. Damit würden sich auch die vielen Fälle verringern, wo engagierte Bürger die vermeintlich unerklärbare Abwesenheit ihrer Nachbarn der Polizei und Feuerwehr melden und damit Fehlalarm auslösen. "Wenn es die Sicherheitsdatenkartei flächendeckend gibt und dann Alarm gegeben wird, dann kann man auch davon ausgehen, daß wirklich etwas passiert ist", so ULM.

"Die Wiener Feuerwehr verzeichnet jährlich im Schnitt 30.000 Einsätze von denen etwa 10 % unter "Unfall wird vermutet" einzureihen sind, die Hälfte davon ist blinder Alarm", berichtet der VP-Politiker. Wenn sich niemand findet, der über den Verbleib des abwesenden Wohnungsinhabers Bescheid weiß, muß die Tür von der Feuerwehr geöffnet werden. Die blinden Alarme schlagen sich daher aus diesem Grund mit mehreren Millionen Schilling an Kosten zu Buche. "Diese unnötigen Kosten könnten durch die Einführung dieser Kartei drastisch gesenkt werden."

"Die Wiener Polizei wird bis Jahresende die technischen EDV-Voraussetzungen für ein derartiges Projekt schaffen, ab dann könnte diese der Sicherheit und der Kostenersparnis dienende Forderung umgesetzt werden," übt ULM Druck auf die Stadtverantwortlichen aus. Ab dann könne bereits beim Eingehen eines Anrufes in der Alarmzentrale entschieden werden, ob ausgerückt werden muß oder ob vom Schreibtisch aus ermittelt werden könne.***

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