Sparsam mit dem 48er Lkw auf Wiens Straßen unterwegs

Fahrsimulator hilft Spritsparen und zeigt wie man mit möglichst wenig Emissionen fahren kann

Wien, (OTS) Umwelt- und Verkehrsstadtrat Fritz Svihalek hat
am Donnerstag, den ersten ÖKO - Fahrsimulator für LKW - Fahrer der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit dem neuartigen Gerät kann man den Lenkern des Magistrats beibringen, wie man umweltschonend und wirtschaftlich das Fahrzeug lenkt. Svihalek betonte, dass vor
allem die wirtschaftliche Fahrweise ein wesentliches Potenzial zur Reduzierung von Kosten und Umweltbelastungen beinhaltete. Dies beruhe auf der genauen Kenntnis über die Zusammenhänge zwischen optimaler Drehzahl, richtiger Wahl der Gänge und vorausschauender Fahrweise, ergänzte der Stadtrat.

Die beiden wichtigsten erhofften Auswirkungen sind einerseits eine Treibstoffersparnis von bis zu 15 Prozent. Dies ergibt nach Angaben der Magistratsabteilung 48 (Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark) nicht nur eine Kostenersparnis, sondern vor allem geringere Schadstoff - und CO2-Emissionen bei gleicher Durchschnittsgeschwindigkeit, sowie einen
Sicherheitsgewinn durch ein intensives Training des Verkehrssinnes und einer vorausschauenden Fahrweise (defensives Fahren).****

Europaweit gibt es insgesamt nur zwei derartige Simulationsmodelle

Wie der Abteilungsleiter der Magistratsabteilung 48, OSR
Dipl. Ing. Wolfgang Steinbauer meinte, hat sich diese Schulungsmethode mit Fahrsimulator und Trainer auch in der benachbarten Schweiz bewährt. Dort existiere ebenfalls ein ähnliches Simulatormodell, das sich zu einem erfolgreichen Energiespar- und CO2- Stabilisierungsprogramm entwickelt habe, ergänzte Steinbauer.

Folgendes Trainingsprogramm bietet der Fahrsimulator den Fahrern an:

o wirtschaftliches Fahren
o Risikosimulation
o Gefahrenerkennung
o Alkoholsimulation
o Anfängerschulung - Eignungstest

Laut Magistratsabteilung 48 wurde der Simulator in der Fahrdynamik - und Akustiksimulation an die häufigsten bei Magistratsabteilung 48 verwendeten Fahrzeuge angepasst und die Fahrstrecken wurden in Wien erfasst. Das Gerät ist vorerst für die Schulung von etwa 800 Lenkern der Magistratsabteilung 48
vorgesehen, wobei jeder Mitarbeiter einmal pro Jahr einen zweistündigen Kurs absolvieren soll. In weiterer Folge wird der Simulator auch den anderen Fahrern des Magistrats zur Verfügung stehen. Die Magistratsabteilung 48 hofft, mit diesem Fahrsimulator nicht nur die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen, sondern auch durch den geringen Schadstoffausstoss einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in Wien geleistet zu haben. (Schluss) hl

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