Muzik: Niederösterreichs Pendler bei Zeugnisvergabe an Landesverkehrsreferent Pröll - ein klares "Nicht Genügend"

90 Prozent der NÖ-Pendler nach Wien wünschen sich den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel

St. Pölten, (SPI) - "Das Ergebnis einer Umfrage des Fessel-Instituts im Auftrag der Arbeiterkammer Wien unter 713 Wien-Pendlern bedeutet für den nö. Landesverkehrsreferenten LH Erwin Pröll ein klares "Nicht Genügend" in Sachen Verkehrskompetenz und Berücksichtigung der Wünsche und Forderungen der nö. Pendler", kritisiert der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Landtagsabgeordneter Hans Muzik, das Versagen Prölls.****

Mehrere Jahrzehnte einer völlig fehlgeleiteten ÖVP-Verkehrspolitik haben ihre Spuren hinterlassen. So beklagen nicht weniger als 88 Prozent der Befragten den mangelhaften Ausbau des Schnell- und Regionalbahnnetzes in und um Wien. Die Pendler wünschen sich weiters mehr Parkplätze am Stadtrand und bei den Bahnhöfen, auch eine bessere Abstimmung zwischen den einzelnen Verkehrsmitteln wird eingefordert. Dazu kommt noch die völlig unhaltbare Situation mit der Wiener Parkraumbewirtschaftung, die nö. Arbeitnehmer aus der Bundeshauptstadt verbannen. Gleichzeitig fehlt es aber im Wiener Umland an genügend Parkplätzen und an attraktiven öffentlichen Verkehrsverbindungen. "Auch in diesem Bereich ist Pröll weiterhin untätig und unternimmt keinerlei Anstrengungen, die unhaltbare Situation auf dem Verhandlungsweg zu bereinigen", so Muzik weiter.

"Diese Situation droht sich aber noch weiter zu verschärfen, denn eine Einigung betreffend der Vereinheitlichung der Tarife, der Schaffung eines gemeinsamen Verkehrsverbundes in der Ostregion und einer Fahrpreisverbilligung sind ins Stocken geraten. Unterschiedliche Meinungen der Länder, aber auch Befürchtungen über Einnahmenverluste der Verkehrsunternehmen könnten eine generelle Tarifreform verhindern. Wenn Landesverkehrsreferent Pröll nicht bald entsprechende Schritte einleitet, dann droht Niederösterreich -ähnlich wie im Straßen- und Bahnbereich - auch bei den öffentlichen Verkehrsmitteln zur "Langsamfahrstelle der Republik" zu verkommen", so der SP-Verkehrssprecher abschließend.
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