Parkpickerl in den Pickerlbezirken schriftlich verlängern

Verwaltungsvereinfachung bringt weniger Bürokratie und bürgerfreundlichere Verwaltung

Wien, (OTS) Parkplaketten-BesitzerInnen, bei denen es keine Änderung in der Adresse oder bei der Autoanmeldung gab, können künftig in allen Pickerl-Bezirken ihre Pickerl-Verlängerung auch schriftlich erledigen. Ein entsprechendes Pilotprojekt hat sich bewährt und wird nun auf alle Wiener Bezirke mit Parkraumbewirtschaftung, das sind die Bezirke 1, 2 (seit März 1999), 4, 5, 6, 7, 8, 9, 20 (seit März 1999) und ab November 1999 der 3. Bezirk, ausgedehnt. Dazu wurde ein eigenes EDV-Programm ausgearbeitet, das vor Ablauf einer Parkplakette den Besitzer "anschreibt". Jenen PickerlbesitzerInnen, die ihre Parkplakette verlängern müssten, werden damit zwei bis drei Monate vor Ablauf der Gültigkeit mit der Post Zahlscheinformulare zugeschickt: eines für eine Verlängerung um ein Jahr, eines für zwei Jahre. Je nach gewünschter Verlängerung wird der entsprechende Zahlschein unterschrieben und die Summe einbezahlt. Der Weg auf das Magistratische Bezirksamt entfällt, die Parkplakette wird mit der Post übermittelt. Die neue Vorgangsweise bringt den BürgerInnen, die bisher oft erst im letzten Moment zur Pickerl-Verlängerung auf ihr Bezirksamt kamen, Vorteile, erspart aber auch der Stadt Wien
die Kosten für die dafür nötigen Überstunden. Rund 80.000 WienerInnen, die eine Parkplakette besitzen, ersparen sich damit
nun den Weg aufs Amt.****

Das Pilotprojekt der schriftlichen Verlängerung von Parkplaketten war über das Magistratische Bezirksamt für den 1./8. Bezirk gestartet worden und erfolgreich verlaufen. Auf Initiative des Magistrats - der Magistratsdirektion-Verwaltungsorganisation
und eines Arbeitskreises unter Leitung des MBA 6/7 - gibt es die Möglichkeit der unbürokratischen schriftlichen Verlängerung nun in allen Pickerl-Bezirken. Die BesitzerInnen jener Parkplaketten,
deren Gültigkeit mit 31. Oktober 1999 abläuft, bekommen ab nun, ab August 1999, Antragsformulare mit Zahlscheinen übermittelt. Auf dem Zahlschein-Formular ist der Antrag auf Verlängerung des Parkpickerls bereits aufgedruckt. Der Antrag muss unterschrieben
und die erforderliche Summe - für ein oder zwei Pickerl-Jahre -spätestens vier Wochen vor dem Pickerl- Ablauf einbezahlt werden. Die Einzahlung sollte - da die Bearbeitung des Antrags mit Zustellung usw. zwei bis drei Wochen dauern kann - spätestens vier Wochen vor Ablauf der Gültigkeit des Parkpickerls erfolgen. Mit
der Unterschrift stimmt der Antragsteller einer elektronischen Nachschau in der Wählerevidenz (zur Verifizierung, ersetzt den Meldezettel bei der persönlichen Vorsprache am MBA) zu. Will er
das nicht, muss er allerdings mit dem Meldezettel zum MBA kommen.

Der Zahlschein gilt nur für BezirksbewohnerInnen, nicht für Firmen. Eine Einschränkung gibt es allerdings: Wer eine neue Adresse hat oder wegen eines neuen Autos oder eines anderen Kennzeichens einen neuen Zulassungsschein besitzt, muss - ebenso
wie alle, die erstmals um eine Parkplakette ansuchen - nach wie
vor persönlich mit den nötigen Unterlagen (Meldezettel, Zulassungsschein) im Bezirksamt erscheinen. Parkplaketten-InhaberInnen, die innerhalb der Parkplaketten-Bezirke umgezogen
sind und eine andere Adresse haben, werden den Zahlschein
ebenfalls nicht erhalten, da er ausdrücklich nicht nachgesendet wird. (Schluss) hrs

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