Hintner : Kundenfreundlichere und vereinfachte Zonen für NÖ Pendler

Zonenbereinigungen und Tarifreform ist Gebot der Stunde

Niederösterreich, 5.8.1999 (NÖI) "Neben den bereits erzielten Verbesserungen im öffentlichen Verkehr im Süden Wiens ist nunmehr eine Zonenbereinigung und Tarifreform das Gebot der Stunde. So hat Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bereits eine Machbarkeitsstudie für den Verkehrsverbund Ostregion angekündigt", stellte LAbg. Hans Stefan Hintner fest. ****

Den ersten Reformbedarf ortet Hintner bei der Zonengestaltung. Die derzeitige Zonengestaltung ist konsumentenfeindlich und viel
zu kompliziert. Es ist nicht einzusehen, dass ein Bürger von
Gaaden oder der Gemeinde Wienerwald zwei Zonenfahrscheine pro Fahrtrichtung kaufen muß, um in die Bezirkshauptstadt Mödling zu kommen. Es ist weiters schwer verständlich, dass man von Guntramsdorf mittels Badnerbahn mit einem Fahrschein nach Wien-Meidling fahren darf, von Wien-Meidling nach Guntramsdorf aber
zwei Fahrscheine benötigt, da die Kernzone von Wien nach Niederösterreich in Vösendorf endet. "Die Tarifgestaltung muß einfach, übersichtlich und kundenfreundlich werden. Erst wenn wir das erreicht haben, werden wir zusätzliche Pendler für die öffentlichen Verkehrsmittel ansprechen können".

"Das Land Niederösterreich hat bereits viel im öffentlichen Verkehr erreicht. So zum Beispiel die Einführung des Viertelstundentaktes auf der Südbahn, die Installierung von Doppelstockwaggons, die Fixierung des 7 1/2 Minutentaktes auf der Badnerbahn, oder die Errichtung tausender Park&Ride-Stellplätze. Jetzt sind die anderen Verkehrspartner am Zug!", betonte Hintner.

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