ots Ad hoc-Service: Mannesmann AG <DE0006560006> Zwischenbericht über das erste Halbjahr 1999

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TELECOMMUNICATIONS BESTIMMT WEITEREN ERGEBNISANSTIEG VON MANNESMANN

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf 735 Millionen Euro (Vorjahr 586 Mio. Euro) gestiegen

Konzern-EBITDA mit 1,7 Milliarden Euro um 298 Millionen Euro höher

Proportionaler Telecommunications-EBITDA um 82 Prozent auf 971 Millionen Euro erhöht

Umsatzanstieg um 7 Prozent

Sehr hohes Investitionsvolumen

Ergebniserwartungen für das Geschäftsjahr 1999: Weitere Verbesserung des Ergebnisses vor Steuern, leichte Abschwächung des Ergebnisses nach Steuern.

Überblick

Mannesmann hat das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im ersten Halbjahr 1999 auf 735 Millionen Euro gesteigert. Damit wurde eine Verbesserung um 149 Millionen Euro oder 25 Prozent erzielt. Den Anstieg trugen die Unternehmensbereiche Telecommunications und Engineering. Das nach Steuern erzielte Ergebnis war mit 250 Millionen Euro um 10 Prozent höher.

Der Konzern-EBITDA stieg im ersten Halbjahr 1999 um 21 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro; der proportionale Telecommunications-EBITDA nahm um 82 Prozent auf 971 Millionen Euro zu.

Den Umsatz steigerte Mannesmann um 7 Prozent. Die Investitionen erreichten den sehr hohen Wert von 13,4 Milliarden Euro. Ursache dafür war die erhebliche Verstärkung des Engagements in der Telekommunikation. Die Zahl der Beschäftigten nahm durch das Hinzukommen von Gesellschaften um 4 Prozent auf rd. 120.600 zu.

Ausblick

Mannesmann bestätigt die Ende Mai d.J. gegebene Prognose einer weiteren Verbesserung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit für das gesamte Jahr 1999. Maßgebend dafür sind die Ertragssteigerung von Telecommunications durch das anhaltend starke Wachstum im Mobilfunk und die Aufstockung der Omnitel/Infostrada-Beteiligungen zur Mehrheit sowie das höhere Ergebnis im Engineering. Dies resultiert im wesentlichen aus der Verbesserung bei Demag Krauss-Maffei. Rexroth wird den hohen Gewinn des Vorjahres 1999 nicht wiederholen können.

Mannesmann erwartet bei Automotive einen Rückgang des Ergebnisses und bei Tubes aufgrund der negativen Marktentwicklung einen Verlust. Auch dies entspricht der im Mai gegebenen Prognose.

Der EBITDA wird 1999 deutlich über dem Vorjahreswert liegen. Da die Akquisitionen im Bereich Telecommunications im ersten Halbjahr zu hohen steuerlich nicht abzugsfähigen Goodwill-Beträgen führen, wird die rechnerische Steuerquote aus dem Verhältnis Steueraufwand zu Ergebnis vor Ertragsteuern im Jahresverlauf deutlich steigen. Damit wird der Jahresüberschuß nicht die Vorjahreshöhe erreichen.

Akquisitionen im ersten Halbjahr 1999

Die von Mannesmann Arcor Ende Mai d.J. erworbene Gesellschaft o.tel.o wurde ab dem 1.6.1999 einbezogen; ist also nur für einen Monat in den Arcor-Zahlen berücksichtigt. Die italienischen Telekommunikationsunternehmen Omnitel und Infostrada sind - mit Ausnahme der Darstellung des Erwerbs bei den Investitionen sowie des anteiligen Ergebnisses - noch nicht voll im Zahlenwerk enthalten. Aus deren Vollkonsolidierung wird sich ein signifikanter Anstieg des Umsatzes und der Mitarbeiterzahl im Bereich Telecommunications ergeben.

Infolge dieser Anteilserwerbe lag die Nettofinanzposition von Mannesmann per Ende Juni 1999 bei minus 10,9 Milliarden Euro.

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