Keusch: Endlich - ÖVP besinnt sich auf die Notwendigkeiten zum Ausbau des Donauradweges

Lückenschluß zwischen Freyenstein und Ybbs bereits in Planung

St. Pölten, (SPI) - "Man darf VP-Abgeordneter Michaela Hinterholzer zu ihrem klaren Bekenntnis für den Ausbau des Donauradweges als touristischer Anziehungspunkt des Mostviertels nur gratulieren. Es ist tatsächlich so, daß der Donauradweg von den Tourismusverantwortlichen in N.Ö. seit Jahren eher stiefmütterlich behandelt wurde und wichtige Investitionsschritte zur Attraktivierung unterblieben sind. Scheinbar herrscht immer noch die Meinung vor, daß die Radwege an den Gasthöfen vorbeigeführt werden müssen und nicht dort verlaufen, wo sie für die Radtouristen auch entsprechend attraktiv sind. Immer noch gelten offensichtlich die Interessen der Gastronomie mehr als die vielen Radtouristen, die eigentlich das Geld in die Region bringen. Hier setzen der für den Tourismus zuständige LR Gabmann und seine Abteilung eindeutig auf das falsche Pferd, kommentiert der Tourismussprecher der NÖ Sozialdemokraten, Labg. Eduard Keusch, Aussagen seiner VP-Kollegin in der dieswöchigen Ausgabe der Wochenzeitung NÖN.****

Die Tourismusabteilung muß daher entsprechende Schritte setzen. Schon in Oberösterreich, spätestens aber zum Bsp. in Enns/Ennsdorf müßte auf den Radweg am rechten Donauufer in Niederösterreich hingewiesen werden. Hier sind entsprechende Marketingaktivitäten zu setzen, Tourismuslandesrat Ernest Gabmann muß sich auch verstärkt um eine gemeinsame Vermarktung mit Oberösterreich bemühen. Außerdem sollte endlich die Chance genützt werden, den bestehenden Radweg durch die Errichtung eines zusätzlichen Donauradweges, der unmittelbar am niederösterreichischen Donauufer - ab Ennsdorf über St. Pantaleon, Strengberg im Kraftwerksbereich Wallsee, bis Ardagger führt, zu ergänzen. Dies würde die touristische Attraktivität der Region wesentlich erhöhen. Weiters ist der Lückenschluß des Donauradweges zwischen Freyenstein und Ybbs unbedingt notwendig. "Hier kann ich der Kollegin Hinterholzer den Vorwurf nicht ganz ersparen, auf einen fahrenden Zug aufspringen zu wollen, denn bereits vor Wochen hat eine Begehung der mit dem Ausbauvorhaben befaßten Abteilungen der Landesregierung stattgefunden. Die Planungen für diesen Abschnitt laufen bereits auf Hochtouren und sollten in den nächsten Monaten in die notwendigen Bauarbeiten münden", so der Amstettner SP-Mandatar.

Nachdem sich die ÖVP nun nach jahrelangem Schweigen zu den sozialdemokratischen Forderungen bekennt, sollte einer raschen Umsetzung nichts mehr im Wege stehen", so Keusch abschließend. (Schluß) fa

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