Die ÖBB als Wirtschaftsfaktor

Kärnten Verbinden und Erschließen.

Wien (öbb) Beim Infrastrukturgespräch zwischen ÖBB-Generaldirektor Stellvertreter Helmut Hainitz und Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider, das heute in Klagenfurt stattgefunden hat, herrscht Einigkeit. Beide Seiten betonen" die gute Zusammenarbeit zwischen ÖBB und Land Kärnten" und weisen auf "die Belebung der Kärntner Wirtschaft durch die Infrastrukturinvestitionen" hin. Zu Recht: Bis 2002 investieren die ÖBB rund 2,1 Milliarden in den Ausbau der Kärntner Schieneninfrastruktur. "Diese Investitionen fließen in den Ausbau der wichtigsten Achsen, bringen den Bahnreisenden erhebliche Verbesserungen und tragen viel zur Belebung und Absicherung des Wirtschaftsstandortes Kärnten bei", unterstreicht Helmut Hainitz die wirtschaftlichen Impulse, die durch die ÖBB gesetzt werden.****

Die Wirtschaft profitiert
Derzeit investieren die ÖBB Millionen in den Ausbau der Tauernbahn. Projekte wie der zweigleisige Ausbau zwischen Mallnitz und Lindisch setzen wichtige Impulse für die Kärntner Wirtschaft, beleben die Wirtschaftsstandorte Villach und Spittal an der Drau mit über 30.000 Arbeitsplätzen und steigern die Attraktivität der Kärntner Tourismusregionen. Wirtschaftliche Vorteile bringt auch der zweigleisige Ausbau von St. Veit an der Glan bis Klagenfurt. Im Zuge des zweigleisigen Ausbaus werden der Klagenfurter Ostbahnhof - mit einem Investitionsvolumen von rund 197 Millionen Schilling - und der Bahnhof Maria Saal - mit einem Investitionsvolumen von rund 161 Millionen Schilling - technisch modernisiert. Künftig fährt die Bahn auf Hochleistungsstreckenniveau, das heißt: noch schneller und sicherer. Die Investitionen bewirken eine Kapazitäts- und Attraktivitätssteigerung und verbessern die Erreichbarkeit des Südens Österreichs. Von den Ausbaumaßnahmen, die bis 2002 abgeschlossen sind, profitieren die Messestadt Klagenfurt und die gesamte Region. Auch die Bauwirtschaft profitiert vom Schienenausbau. So konnte österreichweit der Bauproduktionswert beim Eisenbahnoberbau 1998 um 20,7% gegenüber dem Jahr 1997 gesteigert werden. Und während die österreichische Bauwirtschaft insgesamt von 1997 bis 1998 einen Auftragsrückgang von 6,9% erlitt, verzeichneten die der Bahn zuliefernden Baubranchen ein Plus von 12,9%.

Die Bevölkerung profitiert
Verbesserungen der Infrastruktur haben immer auch positive Auswirkungen für jene Menschen, die nicht am Wohnort arbeiten. Unter den 228.979 Kärntner Berufstätigen sind 44,5% Aus- und 38,9% Einpendler. Das Pendlervolumen in Kärnten beträgt somit 83,4%! Um den Pendlerinnen und Pendlern eine attraktive Verkehrsalternative zu bieten, investieren die ÖBB in den Ausbau der Kärntner Schieneninfrastruktur.

Die Umwelt profitiert
Kärntens Industrie ist international ausgerichtet. Mehr als 50% der Leistungen gehen in den Export. Der Ausbau der Schiene ist eine wesentliche Voraussetzung für die Verlagerung des wachsenden Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene. Im Jahr 1998 wurden insgesamt 7,359 Millionen Tonnen von und nach Kärnten auf der Schiene befördert. Wären diese Güter auf der Straße transportiert worden -und geht man von durchschnittlich 19,5 Tonnen je LKW aus - so wären 1998 rund 377.404 LKW zusätzlich auf den Kärntner Straßen unterwegs gewesen. (Ende)

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