Fantastic geht an den Neuen Markt / Schlüsselsoftware für die Verschmelzung von TV, Internet und Telekommunikation

Zug (Schweiz)/Frankfurt (ots) - Nicht zur Verbreitung in den USA, Kanada oder Japan

Die Schweizer The Fantastic Corporation, Zug, plant den Gang an den Neuen Markt in Frankfurt. Der Zeitplan sieht vor, daß der Börsengang noch in diesem Herbst stattfindet. Für die Erstemission ist ein breit abgestütztes Syndikat unter der Führung von Goldman Sachs als federführende Bank (Global Coordinator) und der Deutschen Bank als Bank für die Plazierung an private Anleger (Retail Coordinator) zuständig.

Fantastic liefert die Basissoftware ("Betriebssystem und Anwendungen") für die Konvergenz von Internet-, Fernseh- und Kommunikationsbranche. Der Anbieter spricht von einer neuen Multimediawelt, die die Breitenwirkung und Einfachheit des Fernsehens mit der Interaktivität und Offenheit des Internets verbindet. Dadurch ist es künftig möglich, auf jedem Internet-Protocol-Endgerät (PC, Fernseher mit Set-top-Box, "Internet-Handy") Multimediakanäle zu empfangen, die TV in Fernsehqualität (Vollbild) und die Informationsfülle des World Wide Web bieten. Die Fantastic-Software verbindet die gesamte Wertschöpfungskette der Internet/TV-Verschmelzung: von der Aufbereitung der Kanäle beim Sender, über die Ausstrahlung über sog. Breitbandnetze bis hin zum Empfang im Wohnzimmer oder unterwegs. Hierbei ist die Technologie für alle Breitbandnetze geeignet, die derzeit von der Deutschen Telekom und anderen Telekommunikationsgesellschaften rund um den Globus genutzt bzw. geschaffen werden: Satellit, Kabelnetze, ADSL/T-DSL und terrestrischen Digitalfunk ("Mobilfernsehen"). "Aus Fernsehen, Internet und Telekommunikation entsteht eine neue Superbranche, die bald die Automobil- und die Nahrungsmittelindustrie im Marktvolumen und bei den Beschäftigtenzahlen überholen wird", erklärt Peter Ohnemus, President und Chief Executive Officer (CEO) von Fantastic.

Die größten Telekommunikationsgesellschaften Europas, die zusammen mehr als die Hälfte der europäischen Telekommunikationsnetze besitzen, sind bereits Partner von Fantastic. Dazu gehören die Deutsche Telekom, British Telecom und Telecom Italia, die derzeit mit Fantastic-Pilotprojekten befaßt sind oder sogar teilweise schon eigene Dienste auf Basis der Fantastic-Technologie kommerziell anbieten. Die Deutsche Telekom hat die Fantastic-Software lizensiert und in das Satellitensystem Astra-Net integriert. Der Astra-Wettbewerber EutelSat hat ebenfalls die Fantastic-Software im Einsatz. Der globale Satellitenbetreiber Loral Space & Communications hat die Fantastic-Software unter Lizenz für sein weltumspannendes Satellitennetz. "Damit können Sendungen auf Fantastic-Basis weltweit an alle Firmen und Haushalte verteilt werden, die über die entsprechenden Empfangsgeräte verfügen", erklärt Peter Ohnemus.

Als Ziel des Börsengangs nennt Peter Ohnemus die Kapitalbeschaffung für die weitere Expansion. Das 1996 in der Schweiz gegründete Unternehmen hat bereits außer in Europa auch in den USA und in Asien Fuß gefaßt. Der namhafte US-Telekommunikationsanbieter Lucent ist eine weitreichende Allianz mit Fantastic eingegangen, um die Software seinen Kunden für Multimediaprojekte anzubieten. In Singapur wurde begonnen, den Inselstaat flächendeckend mit öffentlichen Multimedia-Kiosken auf Fantastic-Basis zu überziehen, um der Bevölkerung ein modernes Informations- und Kommunikationsmittel bereitzustellen.

Die neue Fernseh-Internet-Welt lockt immer mehr traditionelle Fernsehsender und Medienkonzerne an. Namhafte Inhaltsanbieter haben bereits angekündigt, Fantastic-Multimediakanäle spätestens im Jahr 2000 zu starten. Zu den Inhaltspartnern gehören unter anderem der Musiksender MTV Europe, das Sportnetzwerk EuroSport, der Wetterkanal AccuWeather, der auch den Wetterbericht für CNN liefert, und die Nachrichtenagentur Reuters. Reuters hat angekündigt, künftig Informationen und Unterhaltung in Modulen aufzubereiten, die flexibel zu Fantastic-Kanälen kombinierbar sind. Im ersten Schritt sind Module zu den Themengebieten Weltnachrichten, Sport, Gesundheit, High-Tech, Politik und Wirtschaft sowie Unterhaltung und Vermischtes geplant. Später will Reuters neue Module zu mehr als 150 weiteren Themen auf den Markt bringen, darunter Pharmazie, Finanzen, Automobil, Versicherungen, Transportwesen, Energiewirtschaft, Sport, Werbung & Medien sowie Mode. Die Info- und Unterhaltungsmodule sollen in Englisch, Deutsch und Französisch angeboten werden. Die zugrunde liegenden Schlüsseltechnologien stammen vollständig von Fantastic.

"Wir arbeiten daran, daß hinter jedem Sender, jedem Netz und jedem Empfangsgerät für die neue Generation von Multimediakanälen ein Stück Fantastic-Software steckt", erklärt Peter Ohnemus die Strategie. "Dabei konzentrieren wir uns völlig auf unser Kerngeschäft Software und arbeiten auf den Gebieten Inhalte, Netze und Geräte eng mit Partnern zusammen."

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"Die Entscheidung zum Kauf von Aktien von The Fantastic Corporation sollte ausschließlich aufgrund des unvollständigen Verkaufsprospektes erfolgen, der voraussichtlich am 13. September 1999 bei der The Fantastic Corporation und den Konsortialbanken erhältlich sein wird. Zudem empfehlen wir, vor der Kaufentscheidung eine Beratung bei einer Bank oder einem Anlageberater einzuholen."

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