Ozawa im ersten Interview nach der Ernennung zum Musikdirektor der Wiener Staatsoper

Wien (OTS) - Aufgaben und Pläne bis 2005

Seiji Ozawa, scheidender Chef des Boston Symphony Orchestra und Musikdirektor der Wiener Staatsoper ab 2002, gewährte dem Wochenmagazin NEWS für seine morgen erscheinende Ausgabe das erste ausführliche Interview seit seiner Designierung.

Am Rand des Festivals von Tanglewood sprach Ozawa mit NEWS drei Stunden lang über seine Kindheit im Spannungsfeld zwischen Buddhismus und Christentum, über sein musikzentriertes, multikulturelles Weltbild, die Hilfe, die ihm Karajan gegen rassistische Vorurteile habe zuteil werden lassen, seinen Förderer und Freund Leonard Bernstein und über sein Verhältnis zu Wien und Österreich.

NEWS recherchierte auch Ozawas Ausgabe und Pläne bis Vertragsende im Jahr 2005: Ozawa, der fünf Monate am Haus verbringen und mindestens 25 Abende, unter ihnen eine Premiere, dirigieren soll, wird sein Büro im Dirigentenzimmer neben der Direktion beziehen. Seine Entlohnung erfolgt in mindestens 25 Abendgagen.

Ozawas Premieren nach Holenders derzeitiger Planung:

2001/2002: "Jenufa" mit Agnes Baltsa als Küsterin.
2002/2003: "Johnny spielt auf" von Krenek.

Ab 2002 werden die Festwochen-Koproduktionen der Mozartschen da-Ponte-Opern vom Theater an der Wien in die Staatsoper übernommen (den noch ausstehenden "Figaro" inszeniert nicht Roberto de Simone). Ozawa soll alle drei dirigieren.

2003/2004: "Der fliegende Holländer".
2004 oder 2005: "Moses und Aron".

2005 beschließt Holender seiner Direktion mit einem noch nicht feststehenden Auftragswerk unter Ozawas Leitung.

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