Umwelt-Landesrat Sobotka: Eine Lanze für Biodiesel

Nachwachsender Rohstoff mit positiver Energiebilanz

St.Pölten (NLK) - "Die Abgaswerte im Vergleich zum Diesel sind beeindruckend. Biodiesel stößt 46 Prozent weniger Kohlenwasserstoffe, 52 Prozent weniger Russ und 36 Prozent weniger Partikel aus", freut sich Umwelt-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka über die steigende Akzeptanz von Biodiesel.

Biodiesel ist ein "nachwachsender Kraftstoff", der vorwiegend aus Pflanzenölen - meist Rapsöl - produziert wird und bei der Verbrennung nur jenes CO2 freisetzt, das zuvor von der Pflanze aus der Atmosphäre aufgenommen wurde. "Somit ist der CO2-Kreislauf geschlossen", zeigt sich Sobotka, für den Nachhaltigkeit ein wichtiger Schwerpunkt seiner Umweltpolitik ist, begeistert.

Für den Umwelt-Landesrat spricht vieles für Biodiesel aus Österreich: "Dazu zähle ich nicht nur die Verringerung der Emissionen. Dieser heimische Kraftstoff läßt auch unser Geld in unserem Land und ist eine echte Alternative für die Landwirtschaft." Denn selbst die Nebenprodukte bei der Produktion sind ein wertvolles Eiweißfuttermittel in der Tierhaltung.

"Daß Niederösterreich für den Biodiesel - übrigens eine Initiative von Landwirtschaftsminister Molterer - eine wichtige Rolle spielt, zeigt die Verteilung der Produktionsanlagen, befinden sich doch vier der sieben österreichischen Anlagen in Niederösterreich", so Sobotka.

Es sind dies Asperhofen mit einer Kapazität von derzeit 800 Tonnen pro Jahr und einem geplanten Ausbau auf 1.500 t/a, Starrein (3.000 t/a), Schönkirchen (1.000 t/a) und Bruck an der Leitha (18.000 t/a). Die weiteren Produktionsanlagen befinden sich in Güssing (Burgenland, derzeit 700 t/a, Ausbau auf 2.000 t/a), Mureck (Steiermark, 2.500 t/a) und Aschach (Oberösterreich, 10.000 t/a), sodaß die gesamtösterreichische Kapazität derzeit bei rund 36.000 t/a und nach o.a. Ausbauvorhaben bei 38.000 t/a liegt.

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