Nowohradsky: Versäumnisse an NÖ Grenze unüberbietbar

Wo sind die Boote für die Überwachung der March? – wo sind fehlende 300 Beamte?

Niederösterreich, 4.8.1999 (NÖI) "Wo sind die fehlenden Boote zur Grenzsicherung an der March und wo sind die fehlenden 300 Grenzgendarmen an Niederösterreichs Grenzen? Tatsache ist und bleibt, dass das ursprüngliche Ziel, die NÖ EU-Außengrenze mit 1100 Exekutivbeamten zu beschicken, bereits zwei Mal reduziert wurde: einmal auf 865 und einmal auf 789. Eine Reduzierung bringt aber sicherlich keine Sicherheit. Ein Assistenzeinsatz des Bundesheeres ist daher in unbedingtes Muß", stellte LAbg. Herbert Nowohradsky fest. ****

Nowohradsky stellte darüber hinaus klar, daß die vorhandenen Beamten exzellente Arbeit leisten, aber heillos überlastet sind. Ein Beweis dafür ist, daß erst vor kurzem wieder 64 Illegale im Landesinneren aufgegriffen wurden. An einem einfachen Beispiel,
das auch für den Innenminister nachvollziehbar sein müßte, ist der Bedarf an mehr Personal einfach zu erklären: Während Bayern eine um ein Drittel kürzere EU-Außengrenze hat, hat Bayern um ein Drittel mehr Grenzbeamte. Was in Bayern selbstverständlich ist, nämlich, dass die Sicherheit der Bevölkerung gewahrt wird, ist in Niederösterreich aufgrund des Versagens von Innenminister Schlögl nicht möglich.

"Dass sich Schlögl auch noch weigert, einem Assistenzeinsatz
des Bundesheeres zuzustimmen, schlägt dem Fass den Boden aus und ist ein weiteres Zeichen dafür, dass ihm die Sicherheit der NÖ Bevölkerung völlig egal ist", betonte Nowohradsky.
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