- 03.08.1999, 10:22:05
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- OTS0067
Tull: Schwere Verdächtigung Max Mells durch Innenminister Schlögl
Vöcklabruck (OTS) - Tull beweist hier, daß der Bundesminister für
Inneres Mag. Karl Schlögl in dessen Bescheid vom 5. Juli 1999, Zahl
50297/97-II/15/99, mit dem er den Verein "Dichterstein Offenhausen"
aufgelöst hat, eine schwere Verdächtigung an dem verstorbenen, sehr
bekannten Schriftsteller Max Mell begangen hat.
Minister Schlögl schreibt auf der Seite 35 seines oben zitierten
Bescheides über Max Mell: "31 Autoren seien Mitglieder im "Bund
deutscher Schriftsteller Österreichs" gewesen, zur Jahreswende
1936/37 als getarnte NS-Schriftstellervereinigung gegründet und vom
großdeutsch orientierten Max Mell - auch er ein Dichterstein Autor -
präsidiert."
Und hier die Wahrheit:
Brenner/Bortenschlager: Deutsche Literaturgeschichte Band I, Wien
1986, Seite 522:
"1952 erhielt er (Max Mell) den Peter-Rosegger-Preis, 1954 den
Österreichischen Staatspreis. Er war Mitglied des Österreichischen
PEN-Clubs und des Österreichischen Kunstsenates. Als Dramatiker,
Lyriker und Novellist war er einer der bedeutendsten Dichter der
Gegenwart."
Der verstorbene Max Mell wurde vom Bundesminister für Inneres Mag.
Karl Schlögl mißbraucht, um den Verein "Dichterstein Offenhausen"
auflösen zu können, meint Ex-Abg. Tull und fragt den Bundesminister
für Inneres Mag. Karl Schlögl, welche Konsequenzen er aus diesem
Skandal zu ziehen gedenkt.
Rückfragehinweis: Diplomvolkswirt Mag. DDr. Stephan Tull
Fax: +43 76 72 24 351
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