Die Mieten sollen weiter sinken!

Schausberger diskutierte mit Vertretern der GSWB

Salzburg (OTS) - Bei einem Gespräch mit Vertretern der GSWB informierte sich Landeshauptmann Dr. Franz
Schausberger kürzlich über die derzeitige Mietensituation in Salzburg. Um die Mieten noch weiter zu senken, ist es
für Schausberger denkbar, die von der Wohnbauförderung gewährten Annuitätenzuschüsse in einem geringeren
Ausmaß als bisher abzusenken und damit die Mieten stärker zu stützen. Als weiterer Schritt in Richtung günstigere Mietengestaltung sollte die Möglichkeit diskutiert werden, den gemeinnützigen Bauvereinigungen zu gestatten, bis
zu 20 Prozent der Baukosten anstelle mit Hypothekardarlehen mit eigenen Geldern auszufinanzieren. Dies würde
einerseits zu einer Entlastung der Wohnbauförderung beitragen und andererseits auch eine günstigere
Mietengestaltung ermöglichen.

Erfreulich für ihn sei, so der Landeshauptmann weiter, die neuerliche Absenkung der Eigenmittelzinsen auf drei
Prozent am 1. Juli 1999. Damit habe, so der Landeshauptmann, die GSWB ein deutliches Signal in Richtung
günstigerer Wohnungen gesetzt. Konkret bedeutet dies beispielsweise für die Bewohnerinnen und Bewohner einer
82 Quadratmeter-Wohnung im Mozarthof in der Stadt Salzburg im Vergleich zur Miete des Jahres 1998 eine
Ersparnis von 1.725 Schilling pro Monat oder 17.130 Schilling für das gesamte Jahr 1999.

Die Direktoren der GSWB nehmen aber darüber hinaus weiterhin die darlehengebenden Banken in die Pflicht. Von
den bereits eingeleiteten Verhandlungen erwartet die GSWB eine weitere positive Auswirkung auf die Mieten. Der
Landeshauptmann wurde auch darüber informiert, daß die Mieten der mit Wohnbauförderung 1968 und 1984
geförderten Wohnungen den vergangenen Jahren im Ausmaß der sehr hohen Absenkung der Annuitätenzuschüsse
angestiegen sind. Auf der anderen Seite sind aber die Realeinkommen vieler Mieter in den vergangenen Jahren nur
in einem geringen Ausmaß oder überhaupt nicht angestiegen. Dies führte in der Folge für viele Haushalte zu einer
überproportional starken Belastung des Haushaltseinkommens für Mietzahlungen.

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