Prokop: Heuer zusätzlich 170 Jobs für Behinderte

Niederösterreich, 1.8.99 (NÖI) "Wir werden heuer in NÖ 430 Mio. Schilling für die Beschäftigung von Behinderten ausgeben und damit 5.000 Menschen, die sonst am Arbeitsmarkt wenig Chancen hätten, eine Beschäftigung ermöglichen. Das ist ein wesentlicher Beitrag zur Entlastung der Arbeitslosenstatistik", erklärt Landeshauptmannstellvertreter Liese Prokop zur Behindertenpolitik des Landes Niederösterreich.****

Die Ausgaben des Landes für die Beschäftigung von Behinderten steigen 1999 gegenüber dem Vorjahr um 15 Mio. bzw. 3,8 %. Diese Mittel kommen zusätzlich 170 Personen mit Behinderungen zugute.
Die finanzielle Unterstützung des Landes für die Beschäftigung von Behinderten konzentriert sich auf 3 Bereiche:
o Die Unterstützung der Personalkosten für behinderte Personen in der Privatwirtschaft.
o Die Förderung von geschützten Arbeitsplätzen in geschützten Werkstätten in St. Pölten und Wr. Neustadt.
o Beschäftigungstherapie in Tagesbetreuungsstätten für solche Menschen, die auf Grund ihrer Behinderung keine geregelte Arbeit machen können.

Die Zahl der Arbeitslosigkeit bei den Langzeitarbeitslosen,
wozu die Gruppe der Behinderten regelmäßig zählt, ist in NÖ im Juni 1999 gegenüber dem Vorjahr um 1.681 oder 14.4 % zurückgegangen. Trotzdem sind immer noch 9.986 Menschen in Nieder-österreich länger als 6 Monate arbeitslos.

"Im Jahr 2000 wird das Land NÖ seine Ausgaben für die Beschäftigung von Behinderten wiederum um rund 4 % erhöhen und damit neuerlich 200 Menschen mehr Arbeit verschaffen. Im Rahmen
des Territorialen Beschäftigungspaktes für NÖ von 2000 bis 2004 erwarten wir auch vom Bund in den nächsten Jahren mehr Geld für die Beschäftigung von Behinderten", legt Prokop die Linie des Landes für die nächsten Jahre fest.
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