WKÖ: Kanada-Export von Strafzöllen nicht betroffen

Sanktionswaren im Wert von 21,5 Mio S aus ursprünglicher Liste gestrichen

PWK - Die Strafzölle, die am Donnerstag von Kanada gegenüber der EU im Rahmen des Hormonstreits verhängt wurden, treffen die österreichischen Exporte praktisch nicht, erklärt Gudrun Hager von der Außenwirtschaftsorganisation der Wirtschaftskammer Österreich. Die von der kanadischen Regierung veröffentlichte Warenliste, für die nun ein Strafzoll von 100 Prozent gilt, enthalte ausschließlich Rind-und Schweinefleisch sowie Produkte daraus, Tierleber und Gurken. Diese Produkte wurden 1998 nicht aus Österreich nach Kanada geliefert. ****

In der im April d.J. von Kanada veröffentlichten Strafzollliste wären auf Basis der Außenhandelsstatistik 1998 österreichische Exportwaren im Gesamtwert von 21,5 Mio S enthalten gewesen, so Hager. Es handelte sich dabei vor allem um Zuckerwaren, Kekse, Waffeln, Marmelade und Schokolade. Diese Waren sind nun aus der Liste herausgefallen.

Die WKÖ hat schon vor Monaten, seit Bekanntwerden der von Kanada beabsichtigten Strafzölle, über ihre Außenhandelsstelle Toronto intensiv bei den zuständigen kanadischen Behörden interveniert und laufend die betroffenen österreichischen Firmen und deren kanadische Importeure informiert.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

WKÖ, AW-Abteilung
Tel: 50105/4204Mag. Gudrun Hager

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/SCHLUß