Erhöhter Lohnabschluß gefährdet Standortqualität

WK Präsident Pacher verwundert über Quantschnig-Aussagen

PWK - "Von Zurückhaltung bei den Lohnverhandlungen war schon in den letzten Jahren keine Rede" reagiert Wirtschaftskammerpräsident Franz Pacher auf die Aussagen des AK-Präsidenten Josef Quantschnig. Ein erhöhter Lohnabschluß gefährde die Standortqualität; Mitarbeiterabbau, Abwanderung und Verlagerung ins Ausland seien die möglichen Folgen, die Inflation werde angeheizt. Die Sozialpartner sollten vielmehr für Einzelbetriebe gemeinsam nach flexiblen Lösungen suchen können. ****

"Es ist schon sehr eigentümlich, daß jene mit Lohnforderungen auffahren, die von einer Konjunkturdelle sprechen, aber keinen Anlaß für moderate Lohnrunden sehen", ist Pacher verwundert. Lohnabschlüsse wie in den Vorjahren könne man sich nicht länger leisten.

Nicht nur eine mäßige Lohnrunde sei gefragt, sondern auch eine Verbilligung flexibler Arbeitszeit. Während man in Holland und Belgien Überstunden nur im selben Ausmaß mit Freizeit kompensiert, bezahlt Österreich noch 50 in manchen Fällen sogar 100 Prozent Überstundenzuschlag.

(Schluß) RH

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