Mehr als 400 Baustellen:

Ferien als Hauptsaison für Schul- und Kindergartenbau

St.Pölten (NLK) - Während die Kinder und Jugendlichen sowie die Pädagogen die Ferien genießen, wird an ihren Arbeitsplätzen mit Hochdruck gewerkt: In Niederösterreich gibt es derzeit mehr als 400 Baustellen in Schulen und Kindergärten, damit zu Ferienende der Betrieb wieder weitergehen oder ein neues Gebäude bezogen werden kann. Naturgemäß konzentrieren sich Sanierungsmaßnahmen oder Zu- und Umbauten von Schulgebäuden auf die Ferienzeit, wenn eine Störung des Betriebes und eine Gefährdung der Benützer ausgeschlossen sind.

Dachsanierungen, Fensterauswechslungen, Fußbodenerneuerungen, Malerarbeiten, die Erneuerung von Heizungen und Installationen - das sind nur einige Beispiele für Modernisierungen und Verbesserungen in Bildungsbauten. Kosten von mehr als 20 Millionen Schilling sind dabei im Einzelfall keine Seltenheit. Daneben laufen aber auch viele Großvorhaben, also Neu- oder Zubauten, die aus dem NÖ Schul- und Kindergartenfonds unterstützt werden. Einige Beispiele:

Die Hauptschule in Ernstbrunn wird derzeit mit Kosten von 65 Millionen Schilling ausgebaut und saniert.

Der Zu- und Umbau der Volks- und Hauptschule in Melk schlägt sich mit 85 Millionen Schilling zu Buche.

In Bruck an der Leitha werden in den Volksschulneubau fast 55 Millionen Schilling investiert.

Der Zubau zur Hauptschule in Laa an der Thaya mit Kosten von 65 Millionen Schilling bedeutet auch einen wesentlichen Impuls für die Wirtschaft des Grenzlandes.

In Markt Piesting wird aus einer denkmalgeschützten ehemaligen Mühle eine neue Hauptschule, die Kosten betragen 90 Millionen Schilling.

Beim NÖ Schul- und Kindergartenfonds, der heuer im Herbst sein 50jähriges Bestehen feiern wird, sind derzeit rund 450 Bauvorhaben an 330 Pflichtschulen und 120 Kindergärten mit einem Gesamtbauvolumen von rund 2,5 Milliarden Schilling eingereicht. Die Unterstützung besteht aus einer nicht rückzahlbaren Beihilfe von 20 Prozent sowie der Übernahme von Zinsen für ein Darlehen von rund 45 Prozent der Baukosten.

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