Gewerbetreibende: Entlastung für Familien erreicht

Sozialversicherungsnovelle bringt deutliche Erleichterung für Familien und Kleinbetriebe

PWK - Mit der kürzlich im Parlament beschlossenen 24. Novelle zum Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz wurden erfreuliche Änderungen für Familien von Selbständigen und für Kleingewerbetreibende herbeigeführt. ****

Für alle Kinder von GSVG-Versicherten, das sind Gewerbetreibende und sonstige Selbständige, wird ab 1.1.2000 der Kostenanteil für Krankenversicherungsleistungen zur Gänze entfallen. Derzeit ist vor allem für Arztbesuche ein 20-prozentiger Selbstbehalt zu bezahlen. "Die Wirtschaftskammer hat sich immer für eine sinnvolle Selbstbeteiligung an der Krankenversicherungsleistung ausgesprochen. Für sozial Schutzbedürftige und Familien, die durch den Kostenanteil besonders belastet sind, sind aber Ausnahmen von diesem Prinzip durchaus gerechtfertigt", stellt dazu Martin Gleitsmann von der sozialpolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer Österreich fest. "Auch diese Maßnahme wird zusammen mit anderen Förderungen die finanzielle Situation von Familien in Zukunft deutlich verbessern."

Einen weiteren Erfolg konnte die Wirtschaftskammer für die einkommensschwachen Versicherten in der Mindestbeitragsgrundlage erreichen: Die bereits in einem früheren Sparpaket vorgesehene außerordentliche Erhöhung der Mindestbeitragsgrundlage um monatlich S 500.- ab dem Jahr 2002 wird entfallen. Eine bereits gesetzlich festgeschriebene zusätzliche Beitragsbelastung für kleine und mittlere Betriebe kann damit vermieden werden.

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Dr. Martin Gleitsmann

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