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Deutsche Telekom Konzern

Vorläufige Eckdaten für das erste Halbjahr 1999 (01.01.1999 bis 30.06.1999)

- Größte Kapitalerhöhung der internationalen Wirtschafts-Geschichte erfolgreich abgeschlossen

  • Ergebnis trotz Umsatzrückgangs im Festnetz auf Vorjahresniveau
  • Weiterer Abbau bei Personal und Finanzverbindlichkeiten
  • Fortgesetzter Boom bei T-Mobil, T-Online und T-ISDN

Die Deutsche Telekom AG gibt hiermit eine vorläufige Indikation für die Resultate des Konzerns im ersten Halbjahr 1999 bekannt.

Die Deutsche Telekom betont, daß es sich um Ergebnisse auf Basis des aktuellen Kenntnisstandes handelt. Gegenüber der Publikation der endgültigen Zahlen, die für den 25. August 1999 geplant ist, können sich Abweichungen

Umsatz und Ergebnis vom 1. Januar bis zum 30. Juni

in Mrd. Euro 1. Halbjahr 99 1. Halbjahr 98 Veränderung

Umsatz 16,7 17,6 * -5 Prozent Konzernüberschuß 0,950 0,996 -4,5 Prozent

* darin enthalten sind 110 Mio. Euro aus der Fakturierung für Wettbewerber, die 1999 nicht mehr im Umsatz berücksichtigt werden.

Die massiven Tarifsenkungsmaßnahmen zur Stabilisierung des Marktanteils in Deutschland bedingten einen Umsatzrückgang im Festnetzbereich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dieser konnte auch vom fortgesetzten Boom im Mobilfunkbereich, bei ISDN-Anschlüssen und im Online-Geschäft nicht ausgeglichen werden. Der Umsatz der nun mehrheitlich zum Deutschen Telekom Konzern gehörenden österreichischen max.mobil ist mit rund 280 Mio. Euro erstmals in den Daten des ersten Halbjahres 1999 berücksichtigt.

Trotz des Umsatzrückgangs und der Kosten für die Kapitalerhöhung von knapp 200 Mio. Euro konnte der Konzernüberschuß etwa auf dem Niveau des Vorjahres gehalten werden. Hierzu haben die bereits zu Jahresbeginn vorgenommene Verlängerung der Abschreibungszeiten im Bereich des Telefonkabels und eine im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Steuerquote beigetragen. Darüber hinaus haben sich die positiven Trends beim Zinsaufwand und beim Beteiligungsergebnis fortgesetzt.

Personal und Finanzverbindlichkeiten

30.06.99 30.06.98 Veränd. Veränd. in Prozent Personal
(ohne Matav und max.mobil) 174.000 186.200 -12.200 -7 Prozent Finanzverbindlichkeiten *

(ohne Matav und max.mobil)
in Mrd. Euro 37,9 43,8 -5,9 -13 Prozent

* inkl. Schuldscheindarlehen

Zum 30.06.1999 reduzierte sich die Zahl der Beschäftigten im Konzern (ohne Matav und max.mobil) gegenüber dem Stand zur gleichen Zeit des Vorjahres um ca. 12.200 auf rund 174.000. Seit Jahresbeginn konnten damit rund 5.100 Stellen sozialverträglich abgebaut werden.

Planmäßig erfolgte auch die Rückführung der Finanzverbindlichkeiten (ohne Matav und max.mobil) auf rund 37,9 Mrd. Euro zum Ende des ersten Halbjahres 1999. Im Konzern ergeben sich (mit Matav und max.mobil) Finanzverbindlichkeiten von rund 39,2 Mrd. Euro. Saldiert mit den liquiden Mitteln und Wertpapieren des Umlaufvermögens ergeben sich im Konzern Finanzverbindlichkeiten (netto) von rund 26,5 Mrd. Euro zum 30.06.1999. Die Mittel aus der Kapitalerhöhung beinhalten noch nicht den Erlös aus der Ausübung des Greenshoe.

Kundenentwicklung in ausgewählten Diensten

in Mio. 30.06.99 30.06.98 Veränd. Veränd.
in Mio. in Prozent * Telefonanschlüsse
(inkl. ISDN-Kanäle) 47,2 45,8 1,4 3 Prozent davon:

ISDN Kanäle gesamt 11,7 8,7 3,0 35 Prozent davon: Privatkunde 5,0 3,1 1,9 59 Prozent Geschäftskund 6,7 5,6 1,1 21 Prozent

T-Online-Kunden 3,3 2,3 1,0 46 Prozent Mobiltelefonkunden

(T-D1 und T-C-Tel) 7,1 4,6 2,5 56 Prozent davon: T-D1 6,8 4,1 2,7 64 Prozent

* die Prozentzahlen basieren auf genauen Millionen-Beträgen

Das erste Halbjahr 1999 zeigte eine Fortsetzung der positiven Entwicklung bei den Wachstumsmotoren der Deutschen Telekom. Die stärksten Zuwächse verzeichnete dabei der Mobilfunkbereich, in dem die Zahl der T-D1 Kunden im Jahresvergleich um 64 % auf 6,8 Millionen anstieg. Mit 3,3 Millionen Online-Kunden hat die Deutsche Telekom ihre Position als führender Internet Service Provider in Europa weiter ausgebaut. Im Jahresvergleich konnten rund 1 Million Neukunden gewonnen werden. Durch die neuen T-Online Tarife wurde dieser Boom weiter unterstützt. Mit 11,7 Millionen ISDN-Kanälen hat die Deutsche Telekom eine im Vergleich zu internationalen Wettbewerbern einmalige Penetrationsrate von rund 25 % aller Telefonanschlüsse erreicht. Insbesondere bei Privatkunden sollte sich das starke Wachstum auch in Zukunft fortsetzen.

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