Newmont Mining Corporation gibt Ergebnisse des 2. Quartals bekannt: positive Erträge, starker Cashflow

Denver/Colorado (ots-PRNewswire) - Newmont Mining Corporation,
(New Yorker Börse: NEM), erwirtschaftete im zweiten Quartal 1999 Erträge von US$ 7,1 Mio. oder 4 Cents pro Aktie und einen betrieblichen Cashflow von US$ 110,9 Mio. oder 66 Cents pro Aktie, worin sich die betriebliche Stärke und Flexibilität ihres Anlagen-Portfolios widerspiegelt.

Die Nettoeinnahmen für die ersten sechs Monate des Jahres betrugen US$ 17,0 Mio. oder 10 Cents pro Aktie. Der sechsmonatige Cashflow aus dem operativen Geschäft in Höhe von US$ 166,1 Mio. oder 99 Cents pro Aktie lag - trotz eines Rückgangs bei den Einnahmen von mehr als US$ 100 Mio. auf US$ 663,2 Mio., da der erzielte Goldpreis um US$ 35 auf US$ 287 je Unze fiel - auf der Linie des Vorjahres mit US$ 170,6 Mio. oder US$ 1,09 pro Aktie. Die Feingoldproduktion von 1,91 Mio. Unzen für das erste Halbjahr 1999 stand 2,07 Mio. Unzen im Vergleichszeitraum 1998 gegenüber. Die Gesamtbarmittelkosten betrugen US$ 182 pro Feinunze gegenüber US$ 183 im Vorjahr, während die Gesamtproduktionskosten, einschließlich Abschreibung, Wertminderung und Amortisation, um US$ 10 auf US$ 283 pro Unze zurückgingen und damit zu den niedrigsten in der Branche gehören.

"Diese Ergebnisse spiegeln unsere Fähigkeit wider, die betriebliche Effizienz zu steigern und die Kosten zu senken. Da unsere Anstrengungen, die wir unser Gold Medal Performance Program nennen, jetzt greifen, erwarten wir signifikante weitere Verbesserungen bei den vier hauptsächlichen Maßstäben für den Shareholder Value: Produktion, Kosten, Cashflow und Reduzierung der Verbindlichkeiten", sagte Ronald C. Cambre, Chairman und Chief Executive Officer von Newmont.

Die Erträge in den Berichtszeiträumen 1999 enthielten aus dem Verkauf der True North Anlage in Alaska einen Gewinn nach Steuern von US$ 8,4 Mio. und Belastungen nach Steuern in Höhe von US$ 4,9 Mio. im Quartal und US$ 8 Mio. im Sechsmonatszeitraum, für Anlaufkosten in dem Batu Hijau Projekt in Indonesien.

Im zweiten Quartal 1998 erzielte Newmont Erträge von US$ 24,6 Mio. oder 16 Cents pro Aktie, unter Berücksichtigung der Anlaufkosten von US$ 2,2 Mio. Im Zeitraum von Januar bis Juni 1998 enthielten die Nettoeinnahmen von US$ 22,0 Mio. oder 14 Cents pro Aktie Belastungen von US$ 36,2 Mio. für die Einführung neuer Bilanzierungsgrundsätze, wonach die zuvor kapitalisierten Anlaufkosten in Batu Hijau und anderen Projekten als Kosten behandelt wurden.

Den Einnahmen im zweiten Quartal dieses Jahres in Höhe von US$ 333 Mio. stehen US$ 376 Mio. im Vorjahr gegenüber und spiegeln einen Rückgang von US$ 39 im erzielten Goldpreis auf US$ 281 je Unze wider. Die Feingoldproduktion lag gegenüber 1.037.700 Unzen im Quartal 1998 bei 952.300 Unzen. Die Gesamtbarmittelkosten je produzierter Feinunze lagen mit US$ 183 praktisch unverändert auf dem Wert von 1998.

Aus den nordamerikanischen Aktivitäten betrug die Goldproduktion im Quartal 1999, mit Gesamtbarmittelkosten von US$ 211 je Unze, 634.200 Unzen und steht einer Produktion von 773.200 Unzen und Gesamtbarmittelkosten von US$ 199 je Unze im zweiten Quartal 1998 gegenüber. Die reduzierten Bergbauquoten in kostenintensiveren Vorkommen in Nevada, niedrigere Grade aufgrund des ununterbrochenen Abbaus und der Verarbeitung von Übergangserzen (Erze mit einem geringen Gehalt an feuerfesten Bestandteilen) in den Oxidverarbeitungsanlagen und die daraus folgende niedrigere Ausbeute führten zu einer Reduzierung des Ausstoßes und einer Erhöhung der Kosten pro Einheit. Eine 14 %ige Kostenreduzierung beim Haldenabbau in Mesquite, Kalifornien trug teilweise zu einem Ausgleich bei.

Die überseeischen Aktivitäten erlebten ein weiteres hervorragendes Quartal, mit einer 20 %igen Erhöhung der Goldproduktion auf 318.100 Feinunzen und einer Senkung der Gesamtbarmittelkosten um US$ 6 auf US$ 127 je Feinunze.

- Das Zarafashan-Newmont Joint Venture in Usbekistan produzierte die Rekordmenge von 133.800 Unzen Gold (66.900 Feinunzen) zu Gesamtbarmittelkosten von US$ 172 je Unze, da das Projekt von den auf der Halde vorhandenen hochwertigeren Erzen profitierte. Im Vorjahr führte die Produktion von 85.600 Unzen (42.800 Feinunzen) zu Gesamtbarmittelkosten von US$ 258 je Unze und spiegelten eine einmalige Kostenanpassung wider.

- Minera Yanacocha in Peru steigerte die Produktion von 287.900 Unzen (147.800 Feinunzen) und Gesamtbarmittelkosten von US$ 109 je Feinunze im Quartal 1998 um 26 % auf 383.700 Unzen (186.700 Feinunzen) und Gesamtbarmittelkosten von US$ 111 je Feinunze und spiegelt das fortgesetzte Wachstum dieser hervorragenden Anlage wider.

- Minahasa in Indonesien produzierte 64.500 Unzen zu Gesamtbarmittelkosten von US$ 124 pro Unze, im Vergleich zu 73.900 Unzen zu Gesamtbarmittelkosten von US$ 198 im Zeitraum 1998. Der Durchsatz der Verarbeitungsanlage wurde im jüngsten Quartal durch härtere Erze reduziert, während das Vorjahrsquartal von der Abwertung der indonesischen Währung profitieren konnte.

In den ersten sechs Monaten 1999 produzierten die nordamerikanischen Einrichtungen 1,29 Mio. Unzen im Vergleich zu 1,54 Mio. Unzen im Halbjahr 1998. Die Gesamtbarmittelkosten von US$ 208 standen denen von US$ 202 des Vorjahres gegenüber. Mit der Erstproduktion aus der Deep Post Tageförderung in Nevada erwartet Newmont im zweiten Halbjahr eine Erhöhung der nordamerikanischen Produktion um 10 % gegenüber dem ersten Halbjahr, bei einem Rückgang der Gesamtbarmittelkosten auf ca. US$ 200 je Unze.

Die Übersee-Produktion lag im ersten Halbjahr 1999 bei insgesamt 619.200 Feinunzen Gold gegenüber 527.200 Feinunzen im Jahre 1998. Die Gesamtbarmittelkosten je Feinunze lagen unverändert bei US$ 128. Mit der erhöhten Produktion von Minera Yanacocha und dem Beginn des Haldenabbaus in Minahasa im zweiten Quartal, soll die Übersee-Produktion gegenüber dem ersten Halbjahr 1999 um 20 % steigen, und die Gesamtbarmittelkosten sollen um ca. US$ 10 je Unze sinken.

Die Investitionen von US$ 137,8 Mio. im ersten Halbjahr enthielten Kapitalausgaben von US$ 77,3 Mio., in erster Linie für die Minenerschließung in Nevada und die Haldenerweiterung in Peru sowie US$ 92 Mio. zur Finanzierung des Eigenkapitalanteils des Unternehmens am Batu Hijau Projekt, wurden zum Teil aufgewogen durch US$ 28 Mio. aus dem Verkauf der True North Vorkommen. Das waren fast US$ 100 Mio. weniger als die im ersten Halbjahr investierten US$ 235,5 Mio., wozu die Übernahme weiterer 13 % Beteiligung an Yanacocha gehörten.

Das Unternehmen schloß das Quartal mit US$ 81,9 Mio. in Barmitteln und langfristigen Gesamtverbindlichkeiten, einschließlich des laufenden Anteils, von US$ 1.233,8 Mio. ab. Dem stehen Barmittel von US$ 79,1 Mio. und langfristige Verbindlichkeiten von US$ 1.248,7 Mio. am 31. Dezember 1998 gegenüber. Darüber hinaus löste das Unternehmen am 26. Juli ein Drittel seiner revolvierenden Kreditverbindlichkeiten zu günstigen Bedingungen durch den Terminabschluß eines Goldkaufvertrages mit einem Nettoerlös von US$ 137,2 Mio. für die Lieferung einer spezifizierten Menge Unzen Gold bis einschließlich 2007 ab.

In den Gesamteinnahmen für das Halbjahr in Höhe von US$ 22,3 Mio. ist ein noch nicht realisierter Gewinn von US$ 5,3 Mio. auf börsengängige Wertpapiere berücksichtigt.

In seiner Vorschau sagte Ronald C. Cambre:

- Batu Hijau ist zu mehr als 95 % fertiggestellt und der Start im vierten Quartal wird planmäßig erfolgen. Der Hafen, das Kraftwerk, die Zerkleinerungs- und Förderanlage und zwei SAG Verarbeitungseinrichtugnen sind für eine Fertigstellung im dritten Quartal geplant: die Aufbereitungsanlage soll im vierten Quartal seinen Betrieb aufnehmen. Der Abbau hat 300.000 Tonnen pro Tag erreicht, eine Erhöhung von 50 % gegenüber dem zweiten Quartel. Die Demobilisierung der Belegschaft verläuft reibungslos; sie ging von 12.000 am Ende des letzten Jahres auf zur Zeit 8000 Arbeiter zurück. Die Gesamtbarmittelkosten für das Projekt werden auf 48 Cents pro Kupfer-Pound, nach Abzug der Goldkredite, geschätzt.

- Die Erschließung in Nevadas erstem kombinierten Bio-Betrieb für Haldenabbau und Verarbeitung in Carlin hat begonnen. In dem US$ 8 Mio.-Projekt, das bis zu seiner Fertigstellung ein Jahr benötigen wird, sollen 654.000 Unzen Gold aus 11,7 Mio. Tonnen Erzvorkommen mit geringen Anteilen an feuerfesten Bestandteilen gewonnen werden. Das Erz wird zerkleinert, einem 100 Tage dauernden Bio-Auslaugzyklus und danach der Verarbeitung in Mill 5 unterzogen. Das Projekt erfordert weniger Kapital, weniger Auslaugzeit und bringt eine größere Ausbeute als das vom Unternehmen ursprünglich vorgeschlagene "heap leach" Bio-Oxidationsverfahren. Damit bietet es eine hervorragende Wirtschaftlichkeit und wird zwischen 2000 und 2003 - bei einem Goldpreis von US$ 250 - mehr als US$ 40 Mio. an freiem Cashflow hervorbringen.

- Das Fallen des Goldpreises war tiefer und hielt länger an als erwartet. Die durch Großbritannien verursachte Destabilisierung und die vorgeschlagenen IMF Goldverkäufe stehen in gar keinem Verhältnis zu der tatsächlich betroffenen Menge an Barrengold. Aber, gekoppelt mit den weiterhin hohen Leerverkäufen, überschattet die negative Einstellung zu dem Metall die Voraussetzungen für eine kräftige Nachfrage. Wir sind überzeugt, daß die gegenwärtigen Bedingungen nicht anhalten werden und die Aktionäre für ihre Geduld belohnt werden.

- Newmont erwartet im zweiten Halbjahr eine Produktion von ca. 2,2 Mio. Unzen Gold zu Gesamtbarmittelkosten von unter US$ 175 pro Unze und Gesamtproduktionskosten von ca. US$ 230 pro Unze. Dieses Leistungsniveau würde der Rekordproduktion von 1998 bei niedrigeren Kosten entsprechen und den Weg für weitere Verbesserungen frei machen. Wir erwarten, im zweiten Halbjahr profitabel zu arbeiten und einen betrieblichen Cashflow für das Gesamtjahr von über US$ 2 pro Aktie zu erzielen. Das Erreichen dieser Ziele wird ein Beweis für die Stärke und Flexibilität unserer Aktivitäten sowie für die Entschlossenheit und Tüchtigkeit unserer Mitarbeiter sein.

Einzelheiten der Betriebsstatistik stehen im Abschnitt Pressemeldungen auf www.newmont.com oder über Faxabruf unter Tel. (USA) 800-758-5804 (PIN 615675) zur Verfügung.

Diese Pressemeldung enthält zukunftsbezogene Aussagen im Sinne der Federal Securities Laws der USA. Die Leistungsfähigkeit des Unternehmens unterliegt Risiken, Unwägbarkeiten und anderen Faktoren, die dazu führen könnten, daß die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von diesen Aussagen abweichen. Zu solchen Risiken gehören u.a. die Volatilität der Goldpreise, erhöhte Produktionskosten, Abweichungen in den Erzgehalt oder Ertragsquoten von den Annahmen in den Abbauplänen, die Nichterreichung eingeschätzter Synergien, der nicht rechtzeitige Erhalt der erforderlichen Zulassungen oder behördlichen Genehmigungen, Änderungen in amerikanischen oder ausländischen Gesetzen oder Vorschriften und Verzögerungen oder Fehlschläge beim Erhalt der erforderlichen Finanzmittel. Weitere Einzelheiten solcher Risiken und Faktoren, siehe Seite 15 des Newmont Mining Geschäftsberichts 1998, Formular 10-K.

ots Originaltext: Newmont Mining Corporation
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Doug Hock, Tel. (USA) 303-837-5812,
oder Investor Relations: Terry Terens, Tel. (USA) 303-837-6141, beide von Newmont Mining Corporation

Website: http://www.newmont.com/

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