LR Bauer: Dank an Grenzgendarmerie für erfolgreiche Arbeit zum Schutz der Bevölkerung

Bereits Ende 1996 Ersuchen des Bundes für Schubhaftplätze in Niederösterreich

St. Pölten, (SPI) - "Nach dem gestrigen Aufgriff von rund 68 rumänischen Illegalen im Bezirk Hollabrunn gilt es einmal den engagierten Beamtinnen und Beamten der Grenzgendarmerie für ihre hervorragende Arbeit im Sinne der Sicherheit der Bevölkerung Dank und Anerkennung auszusprechen. Im ersten Halbjahr 1998 registrierte man in Niederösterreich 1.775 Aufgriffe, im ersten Halbjahr 1999 kann die Erfolgsstatistik bereits auf 5.189 Aufgriffe Illegaler verweisen. Dies ist nicht nur auf die technisch hervorragende Ausstattung zurückzuführen, sondern vor allem auf den Einsatz der dienstversehenden Beamtinnen und Beamten", spricht Landesrat Dr. Hannes Bauer, selbst im Bezirk Hollabrunn beheimatet, den Grenzsicherheitskräften seine Anerkennung aus.****

"Für mich ist jedenfalls die Kritik von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll in den heutigen Mittagsnachrichten des Hörfunks nicht nachvollziehbar, da die erfolgreiche Statistik ganz klar beweist, daß der Grenzschutz funktioniert. Allerdings besteht in Niederösterreich nach wie vor das Problem der Schubhaftplätze. Es gibt in unserem Bundesland nur 36 Schubhaftplätze. Die Beamten müssen zur Überstellung der aufgegriffenen Illegalen hunderte Kilometer in andere Bundesländer fahren, was sie natürlich bei ihrem ursächlichen Dienst an der Grenze zeitlich behindert", so Bauer. Bereits Ende des Jahres 1996 gab es seitens des Innenministeriums das dringende schriftliche Ersuchen an LH Erwin Pröll, für die Errichtung ausreichender Schubhaftplätze vorzusorgen.

"Insgesamt stehen im Grenzschutz in NÖ derzeit rund 1000 Personen im Einsatz. Dazu zählen 827 Grenzgendarmen - inklusive von zusätzlich 36 Beamten ab 1. August -, 42 Bundesheerangehörige im Bezirk Bruck sowie Teilen des Zolls. Das berechtigte Sicherheitsbedürfnis der Niederösterreicher sollte jedenfalls nicht Gegenstand eines kleinkrämerischen politischen Geplänkels - wie dies hier offensichtlich betrieben wird - sein, sondern gegenseitiges Unterstützen, Fairneß und Zusammenarbeit sind gefragt. Nur damit können wir die große politische Aufgabe der Sicherheit der Bevölkerung erfolgreich umsetzen", so Landesrat Bauer abschließend. (Schluß) fa

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