Hotellerie als Job-Motor drängt auf Mehrwersteuersenkung

Forderungen an das neues EU-Parlament und an EU-Kommission - Intensives Lobbying und Mitarbeit an EU-Gesetzgebung

PWK - Auf Initiative Frankreichs und Hollands wird von den EU-Finanzministern derzeit ein Plan ausgearbeitet, für beschäftigungsintensive Dienstleistungen einen reduzierten Mehrwertsteuersatz einzuführen. Damit kommen die EU-Finanzminister einer Forderung des Fachverbandes Hotellerie nach Senkung der MWSt auf fünf Prozent entgegen. ****

"Eine auf drei Jahre befristete Phase mit fünf Prozent könnte die Stellung der Hotellerie als Job-Motor festigen", betont Melcher. So habe beispielsweise in der Schweiz die Halbierung des MWSt-Satzes auf Übernachtungen nachweislich positive Auswirkungen auf die Nachfrage gehabt. Nach einer gewissen Zeitverzögerung werden durch die Senkung des Steuersatzes neue Einkommen und neue Beschäftigung geschaffen, wovon auch der Fiskus profitiert.

Ein in allen EU-Staaten einheitlicher Steuersatz von fünf Prozent im Logis-Bereich wäre auch ein ganz wesentlicher Beitrag dazu, die Wettbewerbsfähigkeit der Hotellerie auf dem Weltmarkt zu verbessern, stellte die stellvertretende Fachverbandsvorsteherin Dkfm. Karin Wilhelm in diesem Zusammenhang fest.

Auch wenn es eine europäische Tourismuspolitik im engeren Sinn nicht gibt, so wird doch die Neubestellung des Europa-Parlaments von den gastgewerblichen Fachverbänden zum Anlaß genommen, die 21 österreichischen EU-Parlamentarier mit den wichtigsten Anliegen des heimischen Gastgewerbes vertraut zu machen, berichtete Melcher.

Auch die neue EU-Kommission, insbesondere die für den Tourismus zuständige Generaldirektion, werde mit den Themen konfrontiert.

Einer der EU-Schwerpunkte der nächsten Jahre sei die Unterstützung der kleinen und mittleren Unternehmen: "Das kommt unserer Hotellerie direkt entgegen, ist sie doch ein personalintensiver und geradezu traditionell klassischer KMU-Bereich".

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