INTERREG-Projekt Porta Hainburg als Impulszentrum

750.000 Schilling Regionalförderung des Landes

St.Pölten (NLK) - Durch die unmittelbare Nähe zur Hauptstadt der Slowakei inmitten der bedeutenden Entwicklungsachse Wien - Bratislava ist Hainburg im besonderen durch die EU-Osterweiterungstendenzen in seiner Entwicklung gefordert. Um die Chance dieser starken Entwicklungsachse in den nächsten Jahren auch entsprechend nutzen zu können, hat sich das INTERREG-Projekt "Porta Hainburg" die Entwicklung des Standortes Hainburg als Impulszentrum und Knotenpunkt eines zukünftigen kleinräumigen, aber grenzüberschreitenden Netzwerkes zum Ziel gesetzt.

Bei einer der letzten Regierungssitzungen vor der Sommerpause hat die NÖ Landesregierung beschlossen, diesem Projekt 750.000 Schilling Zuschuß aus Regionalförderungsmitteln zur Verfügung zu stellen. Das von Juni 1999 bis Mai 2000 anberaumte Projekt ist insgesamt mit 950.000 Schilling veranschlagt. Die EU-Fördermittel im Ausmaß von 375.000 Schilling oder 50 Prozent des Zuschusses stammen aus der Gemeinschaftsinitiative INTERREG II NÖ - Slowakei/Maßnahme 2 (Wirtschaft, Tourismus).

Zu den Aufgaben des Impulszentrums in den Bereichen Dienste und Kooperationen bei klein- und mittelständischen Unternehmen, Informationstransfer und kulturelle Begegnung, aktive Standortvermarktung und Erwerb von Fähigkeiten zählt insbesondere der Aufbau und die Umsetzung von Kooperationsprojekten. Neben der Ausarbeitung und Abwicklung eines Programmes zur Stärkung des Bildungs- und Qualifizierungsniveaus, Nutzungsüberlegungen für vorhandene Objekte und Flächen und der Unterstützung bei der Vermarktung des Standortes soll auch laufende Unterstützung bei der Projektentwicklung bzw. -umsetzung sowie Vermarktung im Bereich Standortentwicklung und Marketing geboten werden.

In Public-Private Partnership zwischen Wirtschaft und Stadtgemeinde soll zudem eine starke Trägerorganisation aufgebaut werden, die sowohl herkömmliche Mittel wie Workshops, Seminare, Round-Tables und Exkursionen als auch verstärkt neue Technologien wie das Internet nutzt. Angeschlossen an diese Informationsdrehscheibe für die Region mit regelmäßigen Infoblättern, einer Homepage und einem Fax/Mail-Infosystem soll auch ein Servicebüro für Mandatare und Projektträger werden, das eine regionalspezifische Datenbank aufbaut. Die gesamte Arbeit wird mit den Angeboten bestehender Einrichtungen wie z.B. WIFI der Wirtschaftskammer, AMS, Regionalmanagement etc. abgestimmt.

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