AK: Lehrlinge zweiter Klasse?

Ausbildung für zahnärztliche AssistentInnen muß den im Familienlastenausgleichsgesetz anerkannten Lehrverhältnissen gleichgestellt werden

Wien (OTS) – "Jugendliche, die zu zahnärztlichen Assistentinnen und Assistenten ausgebildet werden, sind gegenüber vergleichbaren Berufsgruppen benachteiligt", kritisiert AK Präsident Herbert Tumpel. Angehende Zahnarzt-Assistenten bekommen nämlich weder eine Fahrtbeihilfe, noch eine Lehrlingsfreifahrt. Der Grund: Das Berufsbild ist nicht gesetzlich geregelt, steht nicht auf der
Liste der "gesetzlich anerkannten" Lehrberufe. Tumpel: "Das muß repariert werden, durch eine gesetzliche Korrektur oder per Erlaß. Jugendliche, die zu zahnärztlichen Assistentinnen und Assistenten ausgebildet werden, dürfen nicht länger Lehrlinge zweiter Klasse sein".****

Wer zahnärztlicher Assistent oder zahnärztliche Assistentin werden will, bekommt während der Ausbildung keine Fahrtbeihilfe und keine Lehrlingsfreifahrt. Warum? Weil das Berufsbild und der Ausbildungsplan nicht gesetzlich geregelt sind. Die Freifahrt
steht derzeit nur "gesetzlich anerkannten" Lehrlingen und Teilnehmern an Lehrgängen und Lehrlingsstiftungen nach dem Jugendausbildungs-Seicherungsgesetz zu. AK Präsident Herbert Tumpel fordert daher, diesen Zustand gesetzlich zu reparieren oder zumindest per Erlaß für Klarheit zu sorgen.

Tumpel: "Die Ausbildung zahnärztlicher Assistentinnen und Assistenten unterscheidet sich fast nicht von anderen Lehrausbildungen. Die Benachteiligung dieser Berufsgruppe muß aufhören".

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