Post-Dörfler: Schluss mit der Verunsicherung von Postkunden und Postbediensteten

Wien (GPF/ÖGB). "Mit dem Verbreiten von Gerüchten über angebliche Postämterschließungen und der damit verbundenen Verunsicherung der Bevölkerung und der Postbediensteten versuchen anscheinend einige VP-Politiker im Vorfeld der Nationalratswahlen politisches Kleingeld zu machen", erklärte heute der Vorsitzende der Postgewerkschaft, Hans-Georg Dörfler. ++++

Dörfler weiter: "In Unkenntnis des derzeit in Diskussion befindlichen neuen Organisationskonzeptes und mit dem damit verbundenen Verbreiten von Unwahrheiten wird der Post ein schlechter Dienst erwiesen, da dadurch die Gefahr besteht, dass viele Postkunden aus Angst vor Postämterschließungen ihre Spar- und Scheckkonten bei den Postämtern auflösen, wobei uns schon etliche derartige Vorkommnisse bekannt sind. Entgegen den in die Welt gesetzten Gerüchten sollen mit einem neuen Organisationskonzept das gegenwärtige Filialnetz und damit auch die Arbeitsplätze der Post für die Zukunft gesichert werden. Auch sieht das neue Konzept weder ein vermindertes Produktangebot noch eine Einschränkung von Zustelltätigkeiten vor."

Die sogenannte Liste der gefährdeten Postämter wurde von einem offensichtlich schlecht informierten FCG-Funktionär den VP-Mandataren zugespielt und soll augenscheinlich rein parteipolitischer Agitation dienen. Die VP-Abgeordneten rät Dörfler abschließend, wären gut beraten, anstatt Gerüchte zu verbreiten, Gespräche mit ihrer Parteispitze zu führen, die immer wieder auf eine rasche Privatisierung und einen Börsegang der Post drängt, was auf Grund der dann vorherrschenden verstärkten Profitorientierung eine echte Gefahr für die kleinen Postämter bedeuten könnte. (Bac-)

ÖGB, 28. Juli 1999
Nr. 382

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