Sozialversicherung: 11,6 Mrd. S pro Jahr für Prävention

Wien (OTS) - Gesundheitsförderung und präventive Maßnahmen sind ein maßgeblicher Bereich des heutigen Gesundheitswesens in Österreich. Im Jahr 1997 hat die österreichische Sozialversicherung 11,6 Mrd. Schilling in Prävention investiert.

Maßgebliche Aktionsfelder sind betriebliche Gesundheitsförderung, Zahnpflegeerziehung und Kariesprophylaxe, die Verhütung von Freizeitunfällen sowie Ernährungsprojekte. Gesundenuntersuchungen (1998 ca. 735.000) und Jugendlichenuntersuchungen (1998 ca. 86.000) sowie die Mutter-Kind-Paß Untersuchungen sind bewährte Instrumente der Gesundheitsvorsorge. Die Rehabilitations- und Kurleistungen der Sozialversicherungen tragen jährlich zur Verbesserung des Gesundheitszustandes von insgesamt 190.000 Personen bei.

Prävention ist eine Gemeinschaftsaufgabe aller im Gesundheitswesen Verantwortung tragenden Institutionen unter besonderer Miteinbindung der betroffenen Menschen. Die Aktivitäten auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung werden von den Partnern im Gesundheitswesen laufend verstärkt. Als jüngste Projekte sind hier ein umfassendes Kinderimpfprogramm, Gesundheitsförderungsprojekte im Bereich Arbeitswelt sowie Unfallverhütungsprojekte für Senioren und Kinder zu nennen. Die Initiative Arznei & Vernunft, die durch Therapieempfehlungen für die Indikationsgruppen Blutfette, Antibiotika und Magentherapeutika eine noch ökonomischere Verschreibweise von Medikamenten zum Ziel hat, enthält auch einen wichtigen Schritt auf dem Behandlungspfad in Richtung verstärkte Eigeninitiative des Patienten. Auf Rezepten, die der Arzt ausstellt werden keine Medikamente, sondern Lebensstiländerungen verordnet. In allen Apotheken aufliegende Patientenfolder regen zu sinnvollen Verhaltensänderungen im Bereich Lebensstil an.

Die Sozialversicherung ist gerne Partner jeglicher gesundheitspolitischer Diskussionen und Initiativen, die der Verstärkung des Gesundheitsbewußtseins der Menschen dienen. Diese Lobby kann gar nicht groß genug sein.

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