Immobilienmakler: Ja zum Konsumentenschutz, nein zur Demontage der Berufsgruppe

Österreichischer Verband der Immobilientreuhänder zur aktuellen Diskussion

Wien (OTS) - "Unsere 365 Mitgliedsbetriebe, die gemeinsam mehr als die Hälfte des gesamten Immobilienumsatzes in Österreich erwirtschaften, werden auch in Zukunft stets unter Berücksichtigung der sozialen Komponente all jene Dienstleistungen anbieten, die vom Markt nachgefragt werden. Wir erwarten uns aber auch die Möglichkeit, dementsprechende Honorare für unsere Leistungen vereinbaren zu dürfen", meldete sich der Präsident des Österreichischen Verbandes der Immobilientreuhänder Mag. Thomas Malloth heute, Mittwoch, zu den aktuellen Aussagen von Konsumentenschutzministerin Barbara Prammer zu Wort. Die Tätigkeit des Immobilienmaklers sei eine Dienstleistung am Konsumenten, die wie jede andere Dienstleistungs- bzw. Verkäufertätigkeit vom Konsumenten zu honorieren sei. Das derzeit geltende System der Obergrenzen sei im Bereich der Mietzinsbeschränkungen gerechtfertigt, wo schwierige und aufwendige Beratungstätigkeiten geringen Verdienstmöglichkeiten gegenüberstünden. "Mit Extrempositionen ist weder den Konsumenten, noch den Arbeitnehmern und Betrieben in der Immobilienbranche gedient.", so Malloth weiter, "Der Vorschlag, die Kosten der Vermittlungsdienstleistung des Immobilienmaklers einseitig auf den Verkäufer bzw. Vermieter abzuwälzen, ist vor allem aus der Sicht der Arbeitnehmer in den Immobilienbetrieben Österreichs abzulehnen." (Schluß)

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