Hostasch: FLAF-Mittel für Kindererziehungszeiten heranziehen-

Schüssel soll sich an Parteienvereinbarung vom Juli 1997 erinnern

Wien, 28. Juli 1999 (BMAGS).- "Zu seiner Aussage, der Familienlastenausgleichsfonds 'gehöre den Familien und dürfe nicht angetastet werden', darf ich den Herrn Vizekanzler daran erinnern, dass die Bundesregierung bereits im Juli 1997 im Rahmen der Pensionsreform beschlossen hat, dass die durch die Ersatzzeiten verursachten Kosten in der Pensionsversicherung und die
Auswirkungen auf den Bundesbeitrag mit höchstmöglicher Transparenz dargestellt werden", sagte heute Sozialministerin Lore Hostasch. "Damals haben wir in einer Parteienvereinbarung auch festgeschrieben, dass fixe Beitragsgrundlagen für Ersatzzeiten und auch ihre Finanzierung sicherzustellen ist.*****

Allein für die Zeiten der Kindererziehung würden in der Pensionsversicherung Kosten von rd. 6 Mrd. Schilling jährlich an fallen, denen keine Beitragsleistungen gegenüberstehen. "Das heisst, dass diese Aufwendungen von der Versichertengemeinschaft getragen werden", erläuterte Hostasch und betonte, dass dies nicht länger hinzunehmen sei. Im Sinne einer höheren Beitragsgerechtigkeit und größeren Kostenwahrheit müssten hier endlich weitere Schritte gesetzt werden. "Dafür seien Mittel aus dem Familienlastenausgleichsfonds heranzuziehen", so Hostasch abschließend.

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