Neue Rampen- und Brückenbauwerke bei der Donau-City

Benützerfreundliche Mehrzweckkonstruktionen kurz vor der Fertigstellung

Wien, (OTS) Nach nur neun Monaten Bauzeit gehen unter der Federführung der Magistratsabteilung 29 - Brückenbau und Grundbau (Geschäftsgruppe Planung und Zukunft) die Maßnahmen zur Errichtung von Rampen- und Brückenbauwerken, die eine Verbindung vor allem zwischen der Donau-City und dem Donaupark bilden sollen, in die Zielgerade. Die Hauptbauwerke von der Neuen Donau in Richtung Donaupark (also von Süden nach Norden) gesehen sind:

o Die Volksschulrampe. Sie bildet einerseits eine Verbindung für

die Bewohner der Donau-City zum Donaupark und andererseits für die Schüler den Zugang vom Hubertusdamm zur neuen, von
Architekt Hollein geplanten Volksschule.
o Der Feuerwehrsteg. Wie schon die Bezeichnung sagt, hauptsächlich

als Zufahrt von der neuen in Bau befindlichen Feuerwache zur Donau-City gedacht. Besteht die Volksschulrampe im wesentlichen aus einem Stahlbetontragwerk, sind der Feuerwehrsteg und auch
die beiden anderen Stege als Stahltragwerke ausgebildet.
o Der Sichelsteg. Er leitet seinen Namen vom Grundriß ab. Er weist

eine behindertengerechte Neigung auf und ist auch für die Benützung durch Radfahrer gedacht. Als Direktverbindung ist
auch ein kurzer Stiegenabgang integriert.
o Der Fahnensteg. Dessen Grundriß - aus der Luft gesehen -

verleiht ihm durch die gegenläufigen Rampen das Bild einer
Fahne. Auch dessen Stahlkonstruktion ist behindertengerecht ausgelegt.****

Bei den Stahlkonstruktionen handelt es sich um Hohlprofille
220 x 120 Millimeter, die vierfach beschichtet sind. Die Gesamtflächen betragen rund 600 Quadratmeter, auf der Kostenseite wurden insgesamt rund 30 Millionen Schilling veranschlagt.

Zum Grundsätzlichen der Bauleiter der MA 29, Ing. Franz
Konir: "Wir haben uns bemüht, von der Gleichförmigkeit wegzukommen. Jedes Bauwerk hat einen anderen Grundriß, ohne damit die Funktionalität zu vernachlässigen. Zudem erhöhen die neuen Bauwerke die Wohnqualität beträchtlich, weil sie einen direkten Zugang zum Donaupark und zum Erholungsbereich am Donauufer ermöglichen".

Zur Gesamtabrundung der Projekte bzw. dieses Bereichs der Donau-City hat die MA 29 auch zusätzliche gestalterische Elemente ausgeführt, zum Beispiel 18 Baumtröge. Sie sind sechs Meter lang und 3,5 Meter tief, verfügen über Be- und Entwässerung und bilden für die Bepflanzung die gartentechnische Basis. Zahlreiche Stiegenauf- und abgänge in Stahlausführung erleichtern die Kommunikation zwischen den Wohneinheiten und runden das Gesamtbild ab. (Schluß) pz/rr

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