Dr. Michael Stattmann neuer Direktor der WK-Kärnten

Pacher fordert: "Bei Überschüssen Beiträge senken!"

Wien (PWK) - Beim ersten Pressegespräch nach seinem Amtsantritt stellte heute Wirtschaftskammerpräsident Franz Pacher den neuen Direktor der WK Kärnten vor: Dr. Michael Stattmann (42) wurde gestern über Vorschlag des Wirtschaftskammerpräsidenten vom Präsidium bestellt, und zwar für die Dauer von zunächst einem Jahr. Die Bestellung bedarf noch einer Bestätigung des Präsidiums der Wirtschaftskammer Österreich. "Mit Dr. Stattmann wurde die beste Person für diese Aufgabe gefunden", ist Pacher überzeugt. ****

Dr. Stattmann war 15 Jahre im Dienst der Kammer und zwar als Fachgruppengeschäftsführer, danach war er im Marketingreferat tätig. Zuletzt war Stattmann Geschäftsführer der Landesgruppe Kärnten der Österreichischen Industriellenvereinigung. Ab 1. November des Jahres folgt Dr. Stattmann Prof. Dr. Fritz Jausz nach, der nach 12 Jahren Kadi-Funktion mit Ende Oktober 1999 in den Ruhestand tritt.

Stattmann setzt sich als Ziel, die WK Kärnten als Musterkammer zu etablieren: "Ich werde die Zeit nutzen, um Konzepte zu erarbeiten. Konzepte, die den Mitgliedern zeigen, daß ihre Interessenvertretung mit weniger Kosten in der Lage ist, mehr zu leisten", so Stattmann. Er will dafür sorgen, daß die WK in wirtschaftspolitischen Diskussionen überzeugender wird, und sich für eine kundenorientiertere und effizientere Kammer einsetzen.

Bei seinem Pressegespräch forderte Pacher, daß es bei allen Fonds und "Sozialtöpfen", bei denen es Überschüsse gibt, zum verpflichtenden Grundsatz werden müsse, automatisch die Dienstgeberbeiträge zu senken. Gemeint ist damit vor allem der Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) und der Insolvenzentgeltsicherungsfonds, die beide ausschließlich von Arbeitgebern finanziert werden und schon jetzt Überschüsse aufweisen. "In diesen Fällen darf es nicht zu einer Ausweitung der Leistungen kommen, sondern die Lohnnebenkosten müssen mit einer Beitragsenkung gedrosselt werden", so Pacher. Möglichkeiten für eine Lohnnebenkostenreduktion sieht Pacher auch bei der Aliquotierung des Urlaubsanspruches ebenso wie bei einer obligatorischen Freizeitunfallversicherung.
(Schluß) RH

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