WKÖ begrüßt Aufhebung deutscher Steuerregelung

Massive Proteste gegen Diskriminierung von ausländischen Unternehmern hatten Erfolg

Wien (PWK) - Die Wirtschaftskammer Österreich begrüßt die rückwirkende Aufhebung der seit 1. April d.J. geltenden Steuerregelung für Auslandsunternehmen durch das deutsche Finanzministerium. Die WKÖ hat sofort nach Inkrafttreten dieses Gesetzes über ihre Außenhandelsstelle Frankfurt beim deutschen Finanzministerium und bei den mit der Durchführung der Verordnung befaßten Finanzämtern gegen diese Regelung protestiert. WKÖ-Präsident Leopold Maderthaner brachte eine Binnenmarktbeschwerde bei der EU-Kommission in Brüssel ein und intervenierte über die zuständigen österreichischen Ministerien bei der deutschen Regierung gegen diese Diskriminierung ausländischer Unternehmer in Deutschland. ****

Die nunmehr aufgebobene Steuerregelung sah vor, daß ausländischen Unternehmern nur 75 Prozent der Vergütung für ihre Werksleistungen auszubezahlen waren. 25 Prozent mußten vom deutschen Auftraggeber einbehalten und an die Finanzämter abgeführt werden. "Das hat für viele österreichische Firmen, die in Deutschland tätig sind, zu beachtlichen Liquiditätsschwierigkeiten geführt, ganz abgesehen von dem Verwaltungsaufwand um von der Steuer befreit zu werden bzw. einbehaltene Beträge zurückzuerhalten", erklärt Handelsdelegierter Friedrich Kuen.

(Schluß) RL

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