Aktivierung und Revitalisierung des Schmida-Mühlbaches

600.000 Schilling als 1. Tranche von Landesregierung beschlossen

St.Pölten (NLK) - Der Schmida-Mühlbach ist mit seinem fast durchgehenden Bewuchssaum das bedeutendste Landschaftselement im Unteren Schmidatal, Bezirk Tulln. Bereits im Vorjahr hat Naturschutz-Landesrat Dr. Hannes Bauer ein Projekt zur Erhaltung bzw. Revitalisierung des Schmida-Mühlbaches präsentiert, das für die gesamte Region aus landschaftsplanerischen, ökologischen, kleinklimatischen, hydrologischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten von großer Bedeutung ist.

Bei ihrer letzten Sitzung im Juli hat die NÖ Landesregierung in diesem Zusammenhang aus Mitteln des Landschaftsfonds eine erste Tranche von 600.000 Schilling bewilligt. Die beantragte Förderungshöhe beträgt insgesamt drei Millionen Schilling, die restlichen Kosten des mit sechs Millionen Schilling veranschlagten Projektes tragen der Bund und der Schmida-Unterlauf-Wasserverband. Von der Gesamtlänge von 12 Kilometern sollen noch heuer rund 4 bis 5 Kilometer geräumt, abgeholzt und bepflanzt werden. Begonnen wird an der Mündung der Schmida in den Schmida-Mühlbach in unmittelbarer Nähe der Bundesstraße B 3.

Zweck der Maßnahmen ist die Instandhaltung des nahezu vollständig erhaltenen Mühlbachgerinnes. Dies wird durch Revitalisierung des derzeit über weite Strecken trocken liegenden unteren Teiles des Schmida-Mühlbaches mittels Dotation aus der Schmida und durch Einleitung von bestehenden Vorfluten erreicht.

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