Prammer: Verdächtigung ist wirtschaftsschädigend

(BERICHTIGTE WIEDERHOLUNG OTS0047 von heute)=

Wien (OTS) - "Als vor einem Jahr der Verdacht aufgetaucht sei, daß italienisches Rindfleisch verbotene Hormone enthalte, habe sie, Prammer, im Interesse der KonsumentInnen gehandelt. Es sei ihr Interesse, den KonsumentInnen jede erdenkliche Sicherheit zu geben, so Prammer." Soweit die APA/OTS-Meldung: Irgendwer hat hier österreichisches mit italienischem Rindfleisch verwechselt. Hoffentlich APA/OTS - sonst wäre es noch konfuser von der Ministerin.

Viel Lernfähigkeit beweist die Konsumentenschutzministerin generell nicht. Der österreichischen Wirtschaft ist damals enormer Schaden erwachsen - ein leider tragisches Unglück, hat der voreiligen Ministerin weitere Kalamitäten erspart. Gestützt auf unseriöse und tendenziöse Untersuchungsergebnisse stürmte Prammer einfach los. Seriöserweise - und im Dienste Österreichs stehend - hätte sie zumindest einen Gegencheck vornehmen lassen müssen. Bei Journalisten verlangt man das im Rahmen ihrer beruflichen Sorgfaltspflicht. Die berufliche Sorgfaltspflicht der Konsumentenschutzministerin versagte, ganze Berufsstände wurden von ihr diskriminiert. Es ging ihr lediglich darum sich wichtig zu machen (ein "Sommersager" taugt immer) - statt von den KonsumentInnen Schaden abzuwenden. Nunmehr -ein Jahr danach - in einer Pressekonferenz zu behaupten, sie hätte damals richtig gehandelt, läßt schlicht die Qualifikation der Ministerin hinterfragen. Abschließend bekräftigte die Ministerin in dieser Pressekonferenz, sie gehe davon aus, der nächsten Regierung wieder anzugehören. Ein bedrohliches Szenario - so der Österreichische Gewerbeverein (ÖGV) in einer Aussendung.

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