Muzik: Wo bleiben Verhandlungen für ein "Pendler-Parkpickerl” für NÖ Pendler?

Landesverkehrsreferent Pröll muß entsprechende Verhandlungen einleiten

St. Pölten, (SPI) – "Wo bleiben die Verhandlungen Niederösterreichs zur Schaffung eines eigenen "Pendler-Parkpickerls” für Niederösterreicher, die ihren Arbeitsplatz in Wiens parkraumbewirtschafteten Bezirken haben? Wo bleiben die Verhandlungen Prölls für eine deutliche Ermäßigung der Tarife der öffentlichen Verkehrsmittel und wo bleiben die Anstrengungen einer maßgeblichen Ausweitung der VOR-Kernzone, um die Attraktivität der öffentlichen Verkehrsmittel besonders im Wiener Umland zu steigern?”, richtet der Verkehrssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Labg. Hans Muzik, drei Fragen an NÖ-Landesverkehrsreferent Erwin Pröll.****

Für alle jene nö. Pendler, für die eine Benutzung von öffentlichen Verkehrsmittel nicht zumutbar ist – beispielsweise aufgrund der Fahrzeit, des vorhandenen Angebotes bzw. der Notwendigkeit eines oftmaligen Umsteigens – könnte es zum "Pendler-Parkpickerl” auch eine Förderung durch das Land Niederösterreich geben. Jedenfalls sollen alle Pendler aus Niederösterreich wieder das Recht
erhalten, ihre Pkws in der Bundeshauptstadt zu parken. Weiters könnte überlegt werden, mit einem Pendler-Parkpickerl maßgebliche Ermäßigungen bei den öffentlichen Verkehrsmitteln zu verknüpfen – als Anreiz, vielleicht doch öfters den eigenen Wagen stehen zu lassen und die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. Ein weiterer Ausbau der Park&Ride-Anlagen sowie eine Verlängerung der Wiener U-Bahn-Linien ins Umland Niederösterreichs sollte das ihre dazu beitragen, daß Wiener Parkplatzproblem in den Griff zu bekommen.

"Während das Burgenland bereits angekündigt hat, mit den Wiener Verkehrsverantwortlichen das Gespräch zu suchen und das Parkpickerl-Problem neu zu verhandeln, herrscht in
Niederösterreich stillschweigen. So mancher nö. VP-Mandatar wäre gut beraten, endlich einmal seinen Landesverkehrsreferenten Erwin Pröll auf seine Verantwortung aufmerksam zu machen. Begleitend
dazu müssen die NÖ Verkehrsverantwortlichen auch in Fragen der Finanzierung notwendiger Ausbauvorhaben des öffentlichen Verkehrs – Stichwort Verlängerung der U-Bahn-Linien- aktiver werden”, so Abg. Muzik abschließend.
(Schluß) fa

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