Pressekonferenz des SPÖ Wehrsprechers GAAL

Wien (OTS) - SPÖ-Wehrsprecher GAAL fordert wieder die Demontage
des Bundesheeres. Nach den ohnehin schmerzhaften Arbeitsplatzverlusten, durch die infolge finanzieller Unterdotierung des Heeres verordneten Strukturanpassung der Heeresgliederung, werden die Bundesheerbediensteten neuerlich in verantwortungsloser Weise verunsichert.

Während die im Rahmen der Strukturanpassung vorgenommenen Reduzierungen mit der SPÖ vereinbart wurden und noch nichteinmal abgeschlossen sind, fordert GAAL nun die Abschaffung eines weiteren Korpskommandos, die Zerschlagung der Militärkommanden und eine Reduzierung des Personalaufwandes auf 50 %.

Das würde heißen: Freisetzung von tausenden Bediensteten!

Die schlechte Ausrüstung des Heeres zu kritisieren, wohlwissend, daß hiefür ausschließlich die Weigerung der eigenen Partei, eine den Erfordernissen entsprechende Dotierung des Budgets zu ermöglichen verantwortlich zeichnet, ist purer Zynismus.

Auch der Vorwurf, nicht rechtzeitig genügend geeignete Freiwillige für VOREIN verfügbar zu haben, hätte GAAL an sich selbst zu richten, denn er ist zumindest als Wehrsprecher mitverantwortlich dafür, daß Abgeltung und Auslobung für Auslandseinsätze unbefriedigend und nicht annähernd den Forderungen der Dienstnehmervertretung entsprechen.

Wenn Herr GAAL betont, daß die Sicherheit Österreichs als Wahlkampfthema denkbar ungeeignet ist, stellt sich die Frage, warum ausgerechnet er in so unseriöser Weise und auf Kosten der Bediensteten des Bundesheeres damit begonnen hat.

Oder sind wir nciht in der Vorwahlzeit?

Die Personalvertretung des Bundesheeres wird mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln und Möglichkeiten, den nun angesagten neuerlichen Anschlag gegen die Interessen der Bediensteten zu begegnen wissen.

Übrigens, die Reduzierung des Personalaufwandes auf 50 %, durch entsprechende Erhöhung des Heeresbudget wird die Dienstnehmervertretung gerne zur Kenntnis nehmen!

WIENERROITHER, Bgdr

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