Zukunft des Bundesheeres: Die SPÖ zeigt ihr wahres Gesicht!

Wien (OTS) - Die wahre Absicht der SPÖ, das Bundesheer -scheibchenweise - zu demontieren, wurde im Zuge einer Pressekonferenz des Wehrsprechers der SPÖ, Abg. Gaal, am 22. Juli 1999 wieder einmal offenbar.

Unter Berufung auf internationale Maßstäbe die Streichung eines weiteren Korpskommandos und die Reduzierung der neun Militärkommanden auf "drei bis vier" Territorialkommanden zu fordern, jedoch gleichzeitig dem Bundesheer die auch nach "internationalen Maßstäben" notwendigen Geldmittel zu verweigern, zeigt die traditionelle Doppelzüngigkeit der SPÖ in der Wehrpolitik wieder einmal klar und deutlich auf.

Das Bundesheer hat gerade die - auch von der SPÖ - so vehement geforderte "Adaptierung der Heeresgliederung-Neu" abgeschlossen und wird nunmehr - aus offenkundig wahltaktischen Motiven - eine weitere Abschaffung von Dienststellen und damit auch die Streichung von Arbeitsplätzen gefordert.

Die Auswirkungen dieser doppelzüngigen Wehrpolitik der Partei des Bundeskanzlers treffen unter anderem ziel- und punktgenau die vielen Angehörigen des Bundesheeres und ihre Familien, die unter den von der SPÖ- wohl auch zur Befriedung der Linken in dieser Bewegung - zu verantwortenden finanziellen Rahmenbedingungen für das Bundesheer zu leiden haben und trotzdem jahraus und jahrein engagiert und verantwortungsbewußt ihren Dienst versehen.

Es muß zur Kenntnis genommen werden, daß die Spin-Doctors der SPÖ die Wehrpolitk und damit auch das Bundesheer aus wahl- und parteitaktischen Gründen - vielleicht auch um von der "Euroteam-Affaire" abzulenken - ins Visier genommen haben. Nicht zur Kenntnis genommen werden muß jedoch, daß unter Vortäuschung einer seriösen Wehrpolitik eine scheibchenweise Demontage des Bundesheeres betrieben wird.

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