FP-Landauer fordert erneut Einführung des Kinderbetreuungsschecks

Wien, (OTS) Die Einführung des Kinderbetreuungsschecks für die Bundeshauptstadt forderte Freitag die Freiheitliche Stadträtin Karin Landauer in einer Pressekonferenz. Der von der FPÖ seit langem geforderte Kinderbetreuungsscheck sei finanzierbar. Dies
habe eine Machbarkeitsstudie bewiesen, die vom Institut für Familienforschung erstellt wurde. Landauer fordert daher die
rasche Einberufung einer Landesfamilienreferentenkonferenz an der auch der Familienminister sowie der Geschäftsführer des Instituts für Familienforschung teilnehmen sollen.

Der Kinderbetreuungsscheck sei entgegen anderslautenden Behauptungen keine Falle für Frauen, sondern genau das Gegenteil. Der Scheck sei pensionsbegründend und erwerbsunabhängig, zwei Gründe die ganz entscheidend für den Kinderbetreuungsscheck sprechen, betonte Landauer in dem Pressegespräch. Frauen würden nicht zu Bittstellerinnen, sondern hätten damit endlich eine Wahlfreiheit. Mit dem Scheck in der Höhe von 5.700 Schilling plus Sozialversicherung für die Betreuungsperson könne man wählen, ob man einen Kindergartenplatz damit bezahlt, eine Tagesmutter engagiert oder sich selbst um seine Kinder kümmert und sich damit auch das leisten kann.

Vehement kritisierte die Freiheitliche Stadträtin die rot-schwarze Bundesregierung, die trotz vorliegender
Machbarkeitsstudie den Kinderbetreuungsscheck "platzen läßt". Aus Protest dagegen wurden in dem Pressegespräch im Rathauspark von zahlreichen Kindern symbolisch 99 Luftballons mit einem
Musterscheck steigen gelassen. (Schluß) js/vo

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