Schneeberg-Zahnradbahn: Jetzt auch mit Diesel

Die Salamander starten

St.Pölten (NLK) - Die erste Lokomotive der neuen, mit Diesel getriebenen Schneeberg-Zahnradbahn wird an diesem Wochenende (24. und 25. Juli) mit der dazugehörigen Wagengarnitur ihren Betrieb aufnehmen. Die erste Lok, der Mittelwagen und der Steuerwagen haben am Mittwoch ihre Abnahme erfolgreich bestanden. In den vergangenen Wochen waren immer wieder intensive Versuchsfahrten angesagt, um notwendige Tests zu absolvieren. Auch in den nächsten Wochen werden die Lokomotive und die Garnitur immer wieder neue Fahrten einschieben. Die zweite Lok mit der dazugehörigen Garnitur wird ungefähr eine Woche später ihren Betrieb aufnehmen. Die offizielle Eröffnung - mit Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll - erfolgt am 11. September.

Die neue Diesel-Zahnradbahn wird die 9,8 Kilometer lange Strecke mit 1.218 Meter Höhenunterschied in 45 Minuten - statt wie bisher in 80 Minuten - vom Bahnhof Puchberg zur Station Hochschneeberg hochfahren. Die Kraft wird von einem Caterpillar-Motor geliefert und über eine hydraulische Kupplung auf ein Achsgetriebe übertragen. Bei der Talfahrt sorgt die hydrodynamische Bremse für das "beherrschte" Tempo. Die elektronische Regelung des Motors und die Abgaskatalysatoren garantieren zusätzliche Sicherheit und Umweltfreundlichkeit. Die Geschwindigkeit ist mit maximal 15 Stundenkilometern ausgelegt. Zusätzlich werden noch mindestens zwei originale Dampfzüge auf den Schneeberg hochfahren, aber entsprechend langsamer.

Jedenfalls werden heuer rund 30.000 Fahrgäste zusätzlich erwartet. Die Kosten für die Zahnradbahn - drei Diesel-Lokomotiven und zwei Garnituren werden 55 Millionen Schilling kosten, dazu kommen noch 22 Millionen Schilling für die Werkstätten - werden von der NÖ Schneebergbahn GesmbH. getragen, an der die NÖVOG des Landes und die ÖBB je 50 Prozent halten.

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